Die Zukunft wird auch im Revier gemacht

Young Leaders im Heinrich Nixdorf Forum in Paderborn Foto: Privat


Eine Woche young leaders Akademie aus der Sicht eines 17-Jährigen aus Bottrop: über Nachhaltigkeit, Künstliche Intelligenz, das Technische Hilfswerk und die Frage, ob meine Generation noch Lust auf Verantwortung hat. Von unserem Gastautor Rojan Fares

Wer wissen will, ob junge Menschen heute noch Lust auf Verantwortung haben, hätte im April nach Paderborn fahren sollen. Bei der 87. young leaders Akademie kamen vom 7. bis 12. April 2026 rund 100 Jugendliche aus ganz Deutschland zusammen, um fünf Tage lang über die großen Zukunftsfragen zu diskutieren. Ich war einer von ihnen, 17 Jahre alt und Schüler der

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Der Ruhrpilot

Dennis Radtke, CDU-Europaabgeordneter und CDA-Bundesvorsitzender (Foto: Roland W. Waniek)


Ruhrgebiet:
„SPD grüner als die Grünen“…Welt
NRW: Durchhalter im finsteren Tal(€)…Cicero
NRW: Schwarz-Grün ändert Antidiskriminierungsgesetz…Welt

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Wer sich auf Trump verlässt, ist verlassen, oder warum der Irankrieg noch nicht zu Ende ist

US-Präsident Donald Trump. Offizielles Porträtfoto zur Amtseinführung 2025. Foto: Daniel Torok Lizenz: Gemeinfrei


In Zeiten, in denen nicht internationale Gerichte, sondern Parteitage darüber entscheiden, was als Genozid gilt und wer ihn begangen hat, ist es medial riskant, über Krieg und Regimewechsel zu schreiben – besonders, wenn die USA und Israel beteiligt sind. Ich nehme dieses Risiko in Kauf. Wer widersprechen will, kann das gerne tun, solange er den Ton wahrt und dazu die Kommentarfunktion der Ruhrbarone nutzt.

Wenn es in den vergangenen Jahrzehnten eine realistische Chance auf einen notwendigen und nachhaltigen Regimewechsel gegeben hat, dann im Iran. Eine Allianz aus den USA, Israel, den Golfstaaten und den europäischen Militärmächten hätte die Möglichkeit gehabt, eines der brutalsten Regime der Gegenwart zu stürzen.

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Der Ruhrpilot

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, CDU (Foto: Roland W. Waniek)


NRW:
Laumann lobt Rentenpaket und Kapitalrente…NTV
NRW: So pariert Zeuge Wüst Vorwürfe im Solingen-Ausschuss(€)…WAZ
NRW: Bahnverkehr in NRW läuft nach bundesweiter Störung wieder…WAZ

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Jetzt retten wir die SPD!

Wir retten die SPD! Grafik: DALL-E
Wir retten die SPD! Grafik: DALL-E

Auf eine angeschlagene Partei einzuschlagen, ist leicht. Kritik auszukippen, Schadenfreude zu pflegen und den Niedergang zu beklatschen, ist billig. Schwieriger wird es, wenn aus Kritik ein konstruktiver Gedanke werden soll. Wenn man nicht nur sagen will, was alles falsch läuft, sondern auch, wie es besser gehen könnte. Genau das versuchen die RUHRBARONE jetzt. Wir meckern nicht nur über die SPD. Wir retten sie!

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Der Ruhrpilot

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst, CDU Foto: Roland W. Waniek


NRW:
Wüst Zeuge im Untersuchungsausschuss zum Solingen-Anschlag…NTV
NRW: Verschwieg NRW Kontaktmann des Solingen-Attentäters?(€)…WAZ
NRW: Kommunen verlieren Geduld mit Bund und Land…RP

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Gedanken am 22. Juni

Ein Panzer III der 16. Panzer-Division während der ersten Tage der Operation Barbarossa Foto: Sconosciuto Lizenz: Gemeinfrei


Heute ist der 22. Juni. Heute vor 85 Jahren begann an den Ufern des Bug, an der Eisenbahnbrücke, die von Terespol nach Brest führt und über die der letzte sowjetische Zug mit Gütern für die deutsche Kriegswirtschaft noch wenige Stunden zuvor gefahren war, um 03:15 Uhr am Morgen – und nicht nur dort, sondern auf einer gewaltigen Frontlänge, die tatsächlich von Finnland bis zum Schwarzen Meer reichte, wie eines der Propagandamarschlieder der Nationalsozialisten es beschrieb – die Umsetzung der Weisung 21, Fall Barbarossa. Von unserem Gastautor Manfred Albers.

Der Überfall auf die Sowjetunion war nicht einfach ein Angriffskrieg. Es war die Umwandlung von Krieg in einen Abgrund des Bösen, für den das Wort Vernichtungskrieg geprägt wurde. Vernichtungskrieg bedeutete das massenhafte Ermorden der als minderwertig klassifizierten Völker der Sowjetunion zur Erleichterung der Übernahme

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Uni Mainz gibt Israelhassern Raum


Mitunter scheinen Leute ihre eigenen Veranstaltungen unangenehm zu sein oder sie wissen, dass es Kritik geben wird. Anders ist jedenfalls nicht zu erklären, warum folgende Veranstaltuntg nur in einem Newsletter angekündigt wurde, es Online keine Ankündigung gab und es einer Voranmeldung bedarf, denn sonst könnte ja Leute kommen, die widersprechen oder Kritik äußern, was eine Einschränkung der Meinungsfreiheit oder so wäre. Doch der Reihe nach:

Am 25. Juni findet an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz die Veranstaltung „Screening & Gespräch mit Michele Aaron zu Filmen aus den britischen Encampments“ statt. Organisiert wird sie im Umfeld des Filmwissenschaftlers Prof. Dr. Marc Siegel und der Gruppe Students for Palestine Mainz. Zu Gast ist die britische Filmwissenschaftlerin Michele Aaron von der University of Warwick, die

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Die Rentenkommission diskutiert darüber, wer künftig einzahlt. Die wichtigere Frage lautet jedoch, wer überhaupt noch einzahlen wird

Im Ausland, wie hier auf eine Chinareise im Februar, begegnet der Kanzler ab und an der Zukunft Foto: Bundesregierung/Guido Bergmann


Viele werden sich beschweren, vor allem weil erneut die Privilegien der Beamten nicht angerührt werden, aber ansonsten belasten die Pläne der Rentenkommission fast alle, was sich nach Jahrzehnten der Verschleppung von Reformen nicht vermeiden lässt:

Die vorgeschlagene Rentenreform setzt vor allem auf längere Lebensarbeitszeiten und eine breitere Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung. Zudem soll ein Teil der Rentenbeiträge am Aktienmarkt angelegt werden, um zusätzliche Erträge für die Altersvorsorge zu erwirtschaften. Politiker sollen künftig in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, Beamte jedoch weiterhin im

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Die andere Gaza-Flottille: Warum dieser Fall keine Schlagzeilen machte

Eine Fahne der "Global Sumud Flotila". Foto: Brahim Guedich, Wikimedia Commons, CC BY 4.0
Eine Fahne der „Global Sumud Flotila“. Foto: Brahim Guedich, Wikimedia Commons, CC BY 4.0

Während eine Flottille  internationale Schlagzeilen machte, blieb ein zeitgleich gestarteter Landkonvoi mit demselben Ziel in der deutschen Öffentlichkeit nahezu unsichtbar. Beide gaben vor, Hilfsgüter nach Gaza zu transportieren – doch nur eines der beiden Ereignisse prägte die Nachrichtenlage.

Am 15. Mai 2026 startete ein Konvoi der „Maghreb-Sumud-Organisation“ in Mauretanien. Ziel war es, mehrere nordafrikanische Länder zu durchqueren, bis der Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und Gaza erreicht wird. Dort sollten Hilfsgüter übergeben werden. Die 230 Teilnehmer waren Staatsbürger von mehr als 20 Ländern.

Der Tag des Beginns wurde nicht zufällig gewählt. Er fiel auf den Tag der „Nakba“ (arabisch für „Katastrophe“ oder „Unglück“). Als „Nakba“ bezeichnen „Palästinenser“ und ihre Verbündeten die Vertreibung der arabischen Einwohner aus dem heutigen israelischen Staatsgebiet. Verschwiegen wird dabei, dass dies eine Folge eines Krieges war, der von den umliegenden arabischen Staaten begonnen und verloren wurde.

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