Gastronomie im Lockdown: „Bei Uschi“ wird wieder ausgeschenkt

Mit neuen Konzepten durch den Lockdown: "Bei Uschi" in Mülheim; Foto: Peter Ansmann
Mit neuen Konzepten durch den Lockdown: „Bei Uschi“ in Mülheim; Foto: Peter Ansmann

Deutschland, im April 2021: Die Gastronomie ist, pandemiebedingt, geschlossen. Nicht ganz. Bei Uschi ist seit wenigen Tagen wieder zeitweise geöffnet. Legal.

„Gemütliche und familiäre Atmosphäre“ umschreibt die Stimmung „Bei Uschi“, einer kleinen Traditionskneipe im Grenzgebiet Mülheim/Duisburg, ganz gut: Außerhalb von Seuchenzeiten, in denen Cholera, Spanische Grippe, Pest oder – aktuell – Corona besondere Hygienevorschriften vorschreiben, wird man hier per Handschlag begrüßt. Seit 30 Jahren gibt es den Laden. Seit fünf Jahren empfängt nicht mehr Uschi die Gäste, sondern Gastwirt Michael Völkel.

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Nach dem Klimaurteil: Mehr HighTech oder Armut in der Klimadiktatur

Visualisierung eines Fusionsexperimentes Foto: T. Sunn Pedersen, M. Otte, S. Lazerson, P. Helander, S. Bozhenkov, C. Biedermann, T. Klinger, R. C. Wolf, H. -S. Bosch & The Wendelstein 7-X Team Lizenz: CC-BY 4.0


Das Bundesverfassungsgericht hat radikalen Klimaaktivisten Recht gegeben. Massive Einschränkungen sind nun unter dem Label des Klimaschutzes möglich. Die Lockdown erprobte Politik wird sich diese Gelegenheit zum Machtzuwachs nicht entgehen lassen. Es wird Zeit, dass sich die Bürger für HighTech einsetzen – ansonsten werden wir in einer Klimadiktatur enden.

Das Bundesverfassungsgericht zwingt mit seinem heutigen Urteil die Politik dazu, künftig noch radikaler CO2 einzusparen. Die Bürger müssen zum Erreichen dieses Ziels nach Ansicht des Gerichts auch Einschränkungen ihrer Freiheit in Kauf nehmen, um die Freiheiten künftiger

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Das Ruhrgebiet hat keinen Grund, optimistisch in die Zukunft zu schauen und sollte sich die Welterbe-Bewerbung ersparen


Stefan Berger, der Vorsitzende des Vorstandes der Stiftung Geschichte des Ruhrgebiets, hat sich in einem Beitrag in der FAZ für die Bewerbung des Ruhrgebiets als UNESCO-Welterbe ausgesprochen. Nicht eins der von ihm angeführten Argumente sticht.

Die Industriekultur-Lobby des Ruhrgebiets und der Regionalverband Ruhr (RVR) haben einen Traum. Und wie immer ist es ein Traum, der viel Geld kostet und der wirtschaftlichen Entwicklung des Ruhrgebiets nicht nutzen, sondern schaden wird: Das Ruhrgebiet soll UNESCO-Welterbe

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Julia Frohne wird neue Geschäftsführerin der Business Metropole Ruhr

Julia Frohne Foto: BMR Lizenz: Copyright

Julia Frohne wird neue Geschäftsführerin der Business Metropole Ruhr GmbH (BMR). Die 51-Jährige ist Professorin für Kommunikationsmanagement an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen. Sie arbeitete zuvor für internationale Konzerne, aber auch schon für die Metropole Ruhr: Als Direktorin Marketing & Kommunikation war sie für die strategische Ausrichtung und Planung der Marketingkampagne der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 verantwortlich.

„Frau Professorin Frohne ist eine ausgewiesene Expertin für strategisches Management und Standortmarketing, die zudem über ausgezeichnete Kenntnisse der regionalen Strukturen im Ruhrgebiet verfügt“, sagt Thomas Eiskirch, Vorsitzender des Aufsichtsrates der BMR: „Ich freue

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61 849 neue Wohnungen in NRW

Baustelle Foto: Andrew Dunn Lizenz: CC BY-SA 2.0

Im Jahr 2020 genehmigten die nordrhein-westfälischen Bauämter 61 849 Wohnungen. Das waren 4 596 oder 8,0 Prozent mehr als im Jahr 2019. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen in neu errichteten Wohngebäuden mit drei und mehr Wohnungen um 10,4 Prozent auf 34 609. In Zweifamilienhäusern erhöhte sich die Genehmigungszahl um 8,5 Prozent auf 3 884

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Luca-Geschäftsführer kritisiert Jan Böhmermann

Jan Böhmermann am red carpet der Romyverleihung 2018 in der Hofburg in Wien, Österreich Foto: Manfred Werner (Tsui) Lizenz: CC BY-SA 4.0

Patrick Hennig wirft Satiriker vor, sich über Missbrauch eines Warnsystems lustig zu machen.

Der Geschäftsführer der Firma hinter der Luca-App, Patrick Hennig, hat Satiriker Jan Böhmermann für dessen öffentlichen Scherz über das Programm kritisiert. „Wenn er meint, in einer Pandemie gibt es einen Wettlauf, wer wie Systeme missbrauchen kann, dann kann ich ihm

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Freier Welthandel ist eine „diplomatische Fiktion“

Schiffsverkehr auf der Elbe in Hamburg Foto: Frank Liebig Lizenz: CC BY-SA 3.0 de

Die EU hat eine neue Handelsstrategie und gibt sich freihandelsliebend. Tatsächlich stehen wettbewerbsschwache EU-Unternehmen unter Bestandsschutz. Knallharter Protektionismus ist die Folge. Von unserem Gastautor Alexander Horn.

Die Corona-Krise könnte „zum Beschleuniger von Trends wie Protektionismus oder der Entstehung von konkurrierenden geoökonomischen Blöcken werden“, warnte der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) vor einigen Monaten.[1] Allerdings hätten schon vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie „globale Handelskonflikte, neue Zölle und

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Funke streicht jeden dritten Arbeitsplatz bei Anzeigenblättern


Streichen, kürzen, kappen: Die Funke NRW Wochenblatt GmbH streicht Stellen bei ihren werbefinanzierten Anzeigenblättern.

„Dass ein so großes Haus wie Funke keine anderen Lösungswege findet, als sich von Mitarbeitenden zu trennen, ist ein Armutszeugnis“, attestiert Frank Stach, Landesvorsitzender des DJV-NRW.  Vor allem, da die Belegschaft schon im vergangenen Jahr schrumpfen musste.

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Neue Chance für öde Innenstädte

Noch ein öder Ort: Bottrops Innenstadt Foto: Laurin


Mit 70 Millionen Euro will die Landesregierung Städten dabei helfen, neue Ideen für die Innenstädte zu entwickeln.

Seit über einem Jahr sind die Innenstädte, von kurzen Pausen abgesehen, verwaist. Immer neue und längere Lockdowns zwangen die Händler, ihre Geschäfte zu schließen. Niemand sitzt mehr in den Cafés, flaniert durch die Fußgängerzonen und Boulevards oder geht nach einem Theater- oder Kinobesuch noch essen oder mit Freunden ein Bier trinken. Die Mitte, das Herz jeder Stadt, hat aufgehört zu schlagen. Mit den 70 Millionen Euro aus „Sofortprogramm Innenstadt“ will die Landesregierung die Innenstädte stützen. Über 100 Städte machen bei dem Programm

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Berliner Zeitung: Berliner Abschied von der Zeitung


Die „Berliner Zeitung“ verabschiedet sich von der Zeitung. Am Wochenende heisst sie nur noch so, ist aber keine mehr, sondern wurde in ein Magazin verwandelt. Damit verzichtet das einst auflagenstärkste Aboblatt der Hauptstadt darauf, an den beiden Tagen der Woche, an denen am längsten und meisten gelesen wird, mit dem Anspruch einer Zeitung den aktuellen öffentlichen Diskurs durch Reportagen, Analysen und Kommentare zu prägen. Die neuen Verleger kehren damit als erste in Berlin der grossen Tradition der Zeitung den Rücken, die über lange Zeit die Öffentlichkeit entscheidend bestimmte. Von unserem Gastautor Franz Sommerfeld.

Ihrer Entscheidung wohnt eine gewisse Logik inne. Denn schon lange spielen die Zeitungen nicht mehr die dominierende und bestimmende Rolle in der Meinungsbildung, die ihnen Politiker und andere immer noch zumessen, wenn sie ihr eigenes Statement und Foto dort entdecken. Die Auflagen der Berliner Abo-Zeitungen liegen unter 50.000 Exemplaren, nur der „Tagesspiegel“ hält sich deutlich darüber. Aber es ist überhaupt nicht zu vergleichen mit den Zeiten, in denen Tageszeitungen über die Hälfte der Haushalte erreichten und so tatsächlich Meinung machten. Öffentliche Meinung entsteht heute in einer vielfältigeren und unübersichtlicheren Medienlandschaft.

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