Wohlstandskoma nach Corona?

Wie hart wird die Krise? Foto: Stefan Laurin

Die wirtschaftspolitischen Maßnahmen der Bundesregierung zielen nicht nur darauf ab, die von der Corona-Pandemie und dem Lockdown ausgehenden wirtschaftlichen Schäden und Einkommensverluste bestmöglich auszugleichen. Von unserem Gastautor Von Alexander Horn.

Mit dem deutschen 1,3 Billionen Euro Rettungsschirm, den geplanten EU-Rettungspakete über 540 und 750 Milliarden Euro und dem nun von der Bundesregierung verabschiedete 130 Milliarden Euro Corona-Konjunkturpaket, will man auch die wirtschaftliche Rezession unterdrücken, die sich vor Corona abgezeichnet hatte. So soll verhindert werden, dass sich aufgestaute Probleme, die aus den wirtschaftspolitischen Rettungs- und Stabilisierungsorgien der letzten Jahrzehnte resultieren, nicht manifestieren. „Man hat des Guten schon zu viel getan“ beklagt der frühere Präsident des Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn mit Blick auf die Rettungs- und Konjunkturprogramme.

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Gebrauchtwagen: Neun günstige Autos gegen Corona

Volvo 850 Foto: User Ksnaden on en.wikipedia Lizenz: Gemeinfrei

Immer weniger Menschen nutzen seit Beginn der Coronapandemie den Nahverkehr. Im April war die Nutzung von Bussen und Bahnen nach einem Bericht der FAZ zum Teil um 90 Prozent eingebrochen und auch heute noch vermeiden es viele, sich zusammengedrängt in großen Gruppen transportieren zu lassen. Dafür haben sie gute Gründe. Der Virologe Christian Drosten berichtete in seinem NDR-Podcast Ende Mai von einer Studie aus China, bei der 318 Corona-

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IG Metall fürchtet Insolvenzwelle

Ford-Entwicklungszentrum und europäisches Teilevertriebszentrum in Köln-Merkenich Foto: El Grafo Lizenz: CC BY-SA 3.0

Trotz der Verabschiedung des Konjunkturpakets durch das Bundeskabinett fürchtet die IG Metall eine Insolvenzwelle wegen der Coronakrise – und fordert notfalls Verhandlungen über ein weiteres Milliardenpaket. „Im Moment haben wir eine heftige Weltwirtschaftskrise, wie wir sie noch nie erlebt haben“, sagte IG Metall-Chef Jörg Hofmann dem „Tagesspiegel“. Gerade bei

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So leid es mir tut: Der Kampf um Galeria Karstadt Kaufhof ist sinnlos!

Was soll ich hier noch? Dortmund-City im März 2020. Foto: privat

Es sieht aktuell einmal mehr schlecht aus um den Kauhauskonzern Galeria Karstadt Kaufhof.  

Erst am gestrigen Montag haben wieder Kunden vereinzelt vor verschlossenen Türen gestanden. Wegen einer Betriebsversammlung öffneten viele Häuser im Lande erst später.

Die Unruhe begleitet die Mitarbeiter ja schon länger. Gerüchte über Schließungspläne und Stellenabbau kursieren bereits seit Jahren, haben kürzlich erst wieder neue Nahrung erhalten.

Bis zu 80 Filialen sollen wohl in Kürze geschlossen werden. Tausende Arbeitsplätze sind dadurch in Gefahr. Eine Situation, die Corona noch einmal verschärft hat, die jedoch auch ohne die Pandemie bedrohlich genug wäre.

Kaufhäuser im Innenstadtbereich haben sich halt grundsätzlich überlebt. Daran wird sich nichts mehr ändern lassen. Besser also, Mitarbeiter und die verbliebenen Kunden gewöhnen sich schon einmal an diesen Gedanken.

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IG Metall kritisiert SPD und Bundesregierung

Mercedes-Benz A 180 Progressive Foto: M 93 Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE

Die IG Metall kritisiert die Bundesregierung und die SPD weil es im Konjunkturpaket keine Kaufprämie für Autos mit Verbrennungsmotor gibt.

Auf ihrer Internetseite schreibt die Gewerkschaft in ihrer Beurteilung des Konjunkturpakets zum Autoprämie:

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Industrie bricht um über 25 Prozent ein

Plasmaschneiden über der Wasseroberfläche Foto: Kjellberg Finsterwalde Lizenz: CC BY-SA 3.0

Entgegen der landläufigen Meinung ist die Industrie für die Grundlage des Wohlstandes. Als Exportland lebt es vor allem davon, dass die hier produzierten Güter im Ausland verlauft werden: Autos, Maschinen, chemische Produkte, Elektrotechnik. Im Dienstleistungsbereich importiert die Bundesrepublik mehr Leistungen als sie exportiert:

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Corona und Konjunktur: Deutschland wird zu den Gewinnern zählen

Angela Merkel und Olaf Scholz
Konjunktur-Krieger Olaf Scholz und Angela Merkel (Foto: Sandro Halank, Wikimedia Commons, Lizenz: CC BY-SA 3.0)

Die Bundesregierung scheint derzeit alles richtig zu machen. Zuerst die zupackende und bestimmte Reaktion auf den Ausbruch der Corona-Krise. Und nun ein mächtiges und ausgeglichenes Konjunkturpaket zur Überwindung der wirtschaftlichen Krise. Deutschland wird zu den Gewinnern der Corona-Pandemie gehören.

Die Corona-Pandemie hat zu einem Einbruch der Wirtschaft geführt, wie wir es in Friedenszeiten seit der Weltwirtschaftskrise 1929 nicht mehr erlebt haben. In einer unglaublich kurzen Zeit von wenigen Wochen kamen ganze Industriezweige zum Stillstand,

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LogiTel / Klarmobil – Unerwarteter Ärger mit dem neuen Handyvertrag

Eine klassische Sony Playstation. Quelle: Wikipedia; Lizenz: gemeinfrei

Ich bin erst vor wenigen Jahren zum begeisterten Smartphone-Nutzer geworden. Dementsprechend habe ich auch noch immer vergleichsweise wenig Ahnung davon. Meine Ansprüche an die Geräte sind dabei nicht allzu hoch. Ich nutze sie in erster Linie dafür Fotos für dieses Blog zu machen und um in den diversen sozialen Netzwerken präsent zu sein.

Da ich, wie erwähnt, noch über recht wenig Erfahrungen in dem Bereich verfüge, wechsle ich bisher jeweils nach Ablauf eines 24-Monats-Vertrages stets das Smartphone und auch den dazugehörigen Netz-Anbieter. So konnte ich mir inzwischen in wenigen Jahren bereits unterschiedliche Einblicke verschaffen, und Erfahrungen sammeln, über die ich teilweise in den vergangenen Jahren ja auch schon hier im Blog berichtet habe.

Seit Mai nutze ich jetzt erstmalig ein iPhone, welches an einen Klarmobil/D2-Vertrag geknüpft ist. Das Ganze läuft bisher aber leider so gar nicht nach meinen Vorstellungen, so dass ich euch heute an dieser stelle einmal wieder kurz davon berichten möchte.

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SpaceX: In Europa ist die Umsetzung solcher technologischen Träume undenkbar

Start einer Falcon 9 Foto: Daniel Oberhaus CC BY-SA 4.0

Elon Musks Unternehmen SpaceX schickte gestern gemeinsam mit der NASA zwei Astronauten auf den Weg zur internationalen Raumstation ISS. Musks nächstes Ziel ist der Mars. In Europa ist die Umsetzung solcher technologischen Träume undenkbar.

Stellen wir uns einmal vor, die Falcon 9, die Rakete aus dem Hause SpaceX, wäre gestern nicht von Cape Canaveral sondern von Herne aus ins Weltall gestartet: Vor dem Gelände hätten wir Demonstrationen gegen die Raumfahrt erlebt, Renate Künast von den Grünen hätte im Vorfeld im Bundestag darüber schwadroniert, dass Raumfahrt und Corona irgendwie zusammen

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