Am vergangenen Samstag eskalierte eine israelfeindliche Demonstration in Berlin. Antisemitische Parolen, wie z.B. „Tod den Juden“ und „Tod Israel“, wurden skandiert (Berlin: BDS ruft zum Mord an Juden auf).
In einem Beitrag auf Twitter stellte ZDF-Moderatorin Dunja Hayali (korrekt) fest, dass diese Sprechchöre „nichts mehr mit einer zulässigen Kritik an der israelischen Regierung“ zu tun haben.
Im weiteren Verlauf leistet Dunja Hayali leider mediale Schützenhilfe für Antisemiten.
Dunkle Wolken über dem Stadion in München. Foto: Robin Patzwaldt
Als sich der FC Bayern München Ende März 2023 überraschend von Trainer Julian Nagelsmann trennte, da sahen die Verantwortlichen die Saisonziele akut gefährdet. In der Liga war der Rekordmeister nach einer 1:2-Niederlage gegen Bayer 04 Leverkusen auf Rang zwei zurückgefallen. Vor dem direkten Duell mit Borussia Dortmund, wurden sie bei den Bayern so nervös, dass sie die Chance eines Trainerwechsels nutzen wollten, um einen neuen Impuls zu setzen, die Mannschaft vor den entscheidenden Wochen des Fußballjahres aufzuwecken. Und das, obwohl diese unter Nagelsmann in gut fünf Monaten zuvor nur zwei Begegnungen verloren hatte.
Das Vorhaben schien zu gelingen. Gegen den BVB gewannen die Münchener souverän mit 4:2, holten die Tabellenführung in der Bundesliga zurück. Und auch das folgende Ligaspiel in Freiburg wurde mit 1:0 gewonnen. Das Problem ist nur, dass dazwischen das Aus im DFB-Pokal gegen eben diesen SC erfolgte (1:2) und am gestrigen Dienstag auch das Hinspiel gegen Machester City in der UEFA Champions League mit 0:3 verloren ging. Innerhalb weniger Tage scheinen damit zwei der angestrebten drei Titel verspielt zu sein. Der ohnehin von vielen kritisch gesehene Wechsel von Coach Nagelsmann zu Tuchel, er erscheint plötzlich noch einmal in einen ganz anderen Licht.
Bauer beim Pflügen, wie es bis in die 1960er-Jahre üblich war Foto: Ralf Roletschek Lizenz: CC BY-SA 2.5
Radikale Ideologen träumen von einer neuen Normalität. Ob die der Mehrheit der Menschen gefällt, spielt dabei für die ihnen folgende Politik keine Rolle. Wir erleben einen großen Umerziehungsversuch. Und er wird scheitern.
Die Wünsche der meisten Menschen in diesem Land sind einfach: Sie wollen in einer warmen und hellen Wohnung leben, möchten vielleicht einmal im Jahr in Urlaub fahren und beim Einkauf im Supermarkt nicht jeden Euro zwei Mal umdrehen müssen. Wie die Generationen vor ihnen wünschen sie sich, dass es ihren Kindern einmal besser gehen wird als ihnen. Sie möchten einfach und schnell zu Arbeit kommen und am Wochenende auch ohne große Vorplanung die Familie oder Freunde besuchen können und vielleicht auch einfach mal einen Ausflug ins Grüne unternehmen. Ein Leben in Sicherheit erachten sie als eines ihrer Grundrechte. Sie wollen eine Familie gründen und Kinder großziehen. Das Alter wollen sie ohne Angst vor Armut, solange es gesundheitlich geht, genießen. Sie haben dafür immerhin Jahrzehnte lang gearbeitet.
Christoph M. Schmidt und Manuel Frondel Fotos. RWI
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Die Ruhrgebietsvertreter VfL Bochum und Schalke 04 gehörten am vergangenen Wochenende beide zu den großen Verlieren des 26. Spieltags der Saison 2022/23 in der Fußball-Bundesliga. Die Bochumer unterlagen im heimischen Ruhrstadion dem VfB Stuttgart mit 2:3, während die Schalker beim 0:2 in Hoffenheim den Kürzeren zogen. Nach Abschluss des Spieltages rangiert der VfL in der Tabelle nun auf Platz 15, also noch immer knapp über dem Strich, der die Abstiegsränge markiert, während die Gelsenkirchener wieder die Rote Laterne des Tabellenletzten mit sich herumschleppen müssen.
Eigentlich müsste die Stimmung im Umfeld der Klubs in Gelsenkirchen dementsprechend schlecht sein, während man an der Castroper Straße in Bochum, nur wenige Kilometer weiter, noch vergleichsweise entspannt in Richtung Zukunft blicken könnte. Eigentlich wohlgemerkt, denn in der Realität ist es erstaunlicher Weise genau umgekehrt!
General Dwight D. Eisenhower gibt die Tagesordnung. „Voller Sieg – sonst nichts“ für Fallschirmjäger in England, kurz bevor sie ihre Flugzeuge besteigen, um am ersten Angriff bei der Invasion des europäischen Kontinents teilzunehmen. Foto: Unknown U.S. Army photographer Lizenz: Gemeinfrei
Wenn der französische Präsident Emmanuel Macron von einer strategischen Autonomie Europas schwärmt und sich bereit zeigt, Taiwan im Stich zu lassen, um sich vor dem chinesische Machthaber Xi als Führer eine Großmacht aufzuspielen, ist das dumm, peinlich und undankbar. Im Ersten Weltkrieg wäre Frankreich ohne die Unterstützung der Briten und der USA von den Deutschen einfach überrannt worden. Ohne die USA wäre es 1944 nicht von den Deutschen
Kita (Symbolbild) Foto: Lienhard Schulz Lizenz: CC BY-SA 3.0
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Demonstration in Berlin Foto: Screenshot democ-Video
Wer es einem wie Hartmut Dorgerloh vom Humboldtforum oder Stefan Hilterhaus von PACT Zollverein oder wie dasDüsseldorfer Schauspielhaus – Aufsichtsratsvorsitzende ist die NRW-Ministerin für Kultur, Ina Brandes – nach der jüngsten Hass-Demo in Berlin noch immer vorfabeln will: BDS, die antisemitische Hetzkampagne, ist weder „gewaltfrei“ noch „kritisch“ noch boykottiert sie irgendwas, BDS fordert „Tod, Tod Israel!“. Und: „Tod den Juden!“ Die Kulturrepublik, die sich, von Claudia Roth ministriert, als „Initiative Weltoffenheit“ inszeniert, spielt mit deren Leben.
Zwei Dinge unterscheiden BDS, die angebliche Boykottkampagne gegen Israel, vom mörderischen Judenhass der Nazis: der Style ihrer Klamotten und das Vermögen, ihr Polit-Programm in die Tat umzusetzen, ansonsten kommen sie zur Deckung: Die Nazis marschierten durch Berlin und brüllten, „Blut muss fließen knüppelhageldick, wir pfeifen auf die Freiheit der Judenrepublik!“; BDS marschiert durch Berlin und brüllt „Tod den Juden“. So geschehen am Sonnabend auf der brutal verhetzenden Hass-Demo, die am helllichten Tag quer durch Neukölln zog und – ungehindert von der Polizei – den Terrormord an Juden propagierte. BDS mittendrin, das zeigt ein Video von democ, dem „Zentrum demokratischer Widerspruch“, einem Zusammenschluss von Journalisten und Wissenschaftlern, die demokratiefeindliche Bewegungen beobachten: