Es gibt Geschichten, die einem endgültig den Glauben an den Fußball nehmen. Nick Woltemades Wechsel von Stuttgart nach Newcastle gehört genau in diese Kategorie. Über 80 Millionen Euro Ablöse – das ist nicht nur ein Transfer, das ist ein Schlag mit dem Holzhammer gegen jede Restillusion von Fairness und Tradition.
Der Kommunikationsexperte Bülend Ürük übernimmt zum 15. September 2025 die Leitung von Corporate & Public Affairs bei der FUNKE Mediengruppe. In dieser Schlüsselrolle verantwortet er die gesamte Unternehmenskommunikation und politische Vernetzung – und wird Teil des obersten Führungsgremiums. Für Ürük ist es zugleich eine Rückkehr zu FUNKE, wo er bereits vor 15 Jahren als Redakteur tätig war.
In Dortmund ist der Wahlkampf aus dem Ruder gelaufen. Unternehmer und Manager greifen mit offenen Briefen und Anzeigen in die politische Auseinandersetzung ein und zeigen, dass sie von Politik wenig Ahnung haben.
In einem als Anzeige in den Ruhr Nachrichten erschienenen offenen Brief rief der Unternehmer Jochen Opländer (Wilo) dazu auf, in Dortmund bei der Kommunalwahl am 14. September einen unabhängigen
Ein jüngerer Migrant greift einen 69Jährigen an, den Autor, schlägt ihn mit der Faust ins Gesicht und beleidigt ihn als „Scheiß-Deutscher“. Die Staatsanwaltschaft stellt das Verfahren umgehend ein. Ein leider ziemlich alltäglicher Skandal, der selbst bei Nicht-Staatsverdrossenen das Vertrauen in den Rechtstaat erschüttert.
Meine russische Frau und ich leben seit einem Jahr im beschaulichen Buxtehude, unweit von Hamburg, wo wir vorher gewohnt haben. Wir fühlen uns in dieser kleinen alten Hansestadt wohl. Es geht nicht so hektisch zu wie in der Großstadt, die Straßen sind sauber, die Menschen freundlich. Es gibt allerdings Ausnahmen. Eine solche traf mich Mitte Juni. Im Wortsinn und äußerst schmerzhaft: Ein 30-40jähriger türkischstämmiger Mann prügelte mich durch die geöffnete Autoscheibe und versuchte mich aus dem Auto zu zerren, um mich „richtig zu schlagen“, wie er drohte, nur weil ich es gewagt hatte zu hupen, da er mit seinem Mercedes die enge Straße verperrte und ich meine Frau zur medizinischen Fußpflege bei einer 90Jährigen bringen musste. Ein Schock, dem nun ein weiterer folgte.
Sahra Wagenknecht, am 28.08.2025 in Duisburg (Foto: Peter Ansmann)
Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) hat gestern, zum Kommunalwahlkampf in Duisburg, einiges an Prominenz aufgefahren. Neues hörte man vom Oberbürgermeisterkandidaten und den anderen Akteuren, die bei der letzten Kommunalwahl noch für „Die Linke“ gekämpft haben, nicht.
Die Modernisierung der Bundeswehr ist schlimm, die NATO und Deutschland bedrohen Russland, anstatt Geld in die Aufrüstung zu stecken, sollte man Schulen und Infrastruktur erneuern. Eine Forderung an die deutsche Politik, die auch Wladimir Putin unterstützen würde.
Nach meiner (zugegebenermaßen: groben) Schätzung besuchten etwa 500 Besucher die gestrige Veranstaltung am König-Heinrich-Platz in Duisburg, zwei anwesende Polizisten schätzen die Zahl geringer ein, das BSW in NRW schreibt auf Facebook, dass etwa 800 Besucher das Event besucht hätten. Beide Besucherzahlen kann das BSW als Erfolg betrachten.
NRW: Wüst bereist auf seiner Sommertour das Ruhrgebiet…RP NRW:Wagenknecht umgarnt die Wutbürger(€)…Spiegel NRW:In Köln ist die Realität kein Wahlkampfthema(€)…Cicero
Auch rund um die Grundschule unseres Autors wird es auf den Straßen und Wegen immer wieder ‚eng‘. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt
Heute war es wieder so weit: Einschulung in Nordrhein-Westfalen. Für die I-Männchen ein aufregender Tag voller Stolz, Schultüte und neuer Wege. Für die Eltern ein emotionaler Einschnitt – und leider für viele auch der Startschuss, das eigene Kind wie ein rohes Ei zu behandeln.
Das Ergebnis war heute an unzähligen Grundschulen in NRW besonders deutlich zu beobachten: Verkehrschaos, Hupkonzerte, genervte Nachbarn. Schuld daran sind die schon seit Jahren berüchtigten Helikoptereltern.
Eine ‚Waltroper Zeitung‘ . Archiv-Foto: Robin Patzwaldt
Seit den 1970er-Jahren habe ich regelmäßig die Waltroper Zeitung gelesen. Über Jahrzehnte war die Lokalzeitung für mich ein fester Bestandteil des Alltags – hier verfolgte ich Nachrichten aus meiner Heimat, las Kommentare, Hintergründe und Analysen.
Im Januar dieses Jahres habe ich mein Abo gekündigt. Und was mich selbst erstaunt: Ich vermisse die Zeitung überhaupt nicht. Das ist ein klares Zeichen – und zugleich ein Armutszeugnis für das Medienhaus Bauer in Marl, das die Zeitung herausgibt.
Julia Ruhs ist eine ziemlich normale Frau Anfang dreißig. Sie ist in Baden-Württemberg in einer, wie sie selbst sagt, „stinknormalen Familie“ aufgewachsen und hatte eine glückliche Kindheit. Nach einem normalen journalistischen Werdegang hat sie es in nur drei Jahren von einer Volontärin beim Bayerischen Rundfunk zur Autorin einer eigenen Focus Online-Kolumne und zur Moderatorin einer eigenen Politiksendung im Öffentlich-rechtlichen Rundfunk (ÖRR) geschafft. Ihr Buch Links-grüne Meinungsmacht. Die Spaltung unseres Landes, das ich hier kurz vorstellen möchte, hat das Zeug zum Bestseller. Weil Julia Ruhs eine ganz normale Meinung vertritt.
Was ist an einer ganz normalen Meinung von einer ganz normalen jungen Frau so besonders, dass es ihr solche Aufmerksamkeit zukommen lässt und ihr so viel frühen Ruhm beschert? Ein Widerspruch macht sie besonders: Julia