Bahnhofsschild Bremen-Aumund Foto: Clic Lizenz: CC BY-SA 4.0
Im Bremer Norden sind viele arm, arbeitslos, ohne Perspektive. Der Anteil der Zugewanderten ist hoch, die Ergebnisse der AfD sind es ebenfalls. Der soziale Zusammenhalt jedoch funktioniert. Von unserem Gastautor Ludwig Greven
Björn* steht vor seinem Wohnblock im Bremer Ortsteil Aumund, am nördlichen Stadtrand, wo Roland und Rathaus fern sind und die Hansestadt Richtung Nordsee ausfranst. Ein Hühne mit kräftigen Oberarmen und Schultern, freundlich
Etwas versteckt im Düsseldorfer Stadtteil Flingern liegt die kleine, feine Galerie noir blanche, die für die Freunde hochklassiger Fotokunst ein absolutes „Must see“ ist. Mit vier bis fünf Ausstellungen pro Jahr bietet sich den Besuchern ein vielfältiges Programm mit unterschiedlichen fotografischen Schwerpunkten. Und anders, als es der Galeriename vermuten lässt, gibt es nicht ausschließlich Schwarz-Weiß-Bilder zu sehen. Von unserer Gastautorin Christiane Jochum.
Volker Marschall liebt das offene Haus. Wenn das Wetter es zulässt, ist die Tür seiner Galerie geöffnet, so dass interessierte Besucher sich ohne Schwellenangst eingeladen fühlen sollen, die ausgestellten Fotografien anzuschauen. „Ich freue mich, mit interessierten Besuchern ins Gespräch zu kommen und ihnen die Geschichte ‚hinter den Bildern‘ nahezubringen. Das ist unglaublich spannend, denn der Betrachter sieht ja nur das Ergebnis dieses Prozesses, nämlich das fertige Foto“, so Volker Marschall.
olidaritätskundgebung von Palästinenserinnen und Palästinensern mit den anti-Hamas-Protesten in Gaza Foto: Privat
Am Donnerstag fand in Stuttgart die erste Solidaritätskundgebung von Palästinenserinnen und Palästinensern mit den anti-Hamas-Protesten in Gaza statt. Organisiert hatten das Event-Mitglieder des Gaza-Youth-Movements, die, als sie noch in Gaza lebten, die damaligen Massenproteste 2019 mit initiiert hatten. Von unserem Gastautor Thomas von der Osten-Sacken.
Unter dem Motto “Frieden und Freiheit für Gaza; Weg mit der Hamas” versammelten sich nur knapp unter fünfzig Demonstrierende auf dem Schlossplatz. Dass es nicht mehr waren, lag vor allem daran, dass nicht öffentlich für die Kundgebung geworben wurde – und zwar aus
Alle Christen? Ich glaube kaum. Zwar bin ich selber nicht mehr katholisch, aber dennoch so aufgewachsen und erst in meinem 27. Lebensjahr aus der Kirche ausgetreten. Aber auch schon zu meinen katholischen Zeiten, in denen ich zur Kirche ging, Messdiener war etc. amüsierte ich mich über die Regeln der verbotenen Filme. Übrigens ebenso
Screenshot Vorstellung des Koalitonsvertrags von CDU, SPD und CSU
Der schwarz-rote Koalitionsvertrag enttäuscht viele queere Aktivisten, da ihre Themen kaum vorkommen. Besonders die für 2026 angesetzte Evaluation des erst 2024 beschlossenen Selbstbestimmungsgesetzes hinsichtlich Frauen- und Kinderschutzes entrüstet viele. Doch bereits innerhalb der ersten sechs Monate nach Inkrafttreten wird deutlich, dass das Primat des selbstbestimmten Geschlechtes eine Gefahr für Frauen darstellt. Von unserem Gastautor Till Randolf Amelung.
Seit vergangenem Mittwochnachmittag steht fest: Nach mühsamen Verhandlungen konnten sich CDU/CSU und SPD auf einen Koalitionsvertrag einigen. Anfang Mai soll CDU-Chef Friedrich Merz zum Kanzler gewählt werden und die neue schwarz-rote Bundesregierung ihre Arbeit aufnehmen. Zuvor muss noch die Mehrheit der SPD-Mitglieder diesem Koalitionsvertrag zustimmen.
Alice Weidel und Tino Chrupalla Bild: Sandro Halank, Wikimedia Commons Steffen Prößdorf Lizenz: CC BY 4.0
Trotz des der Partei innewohnenden Antisemitismus und den zahlreichen – meist folgenlosen – antisemitischen Äußerungen von AfD-Funktionsträgern versucht die AfD sich gerne als Kämpferin gegen Judenhass zu inszenieren. Von Deutschlands »einzig[em] große[n] Bollwerk gegen Antisemitismus« oder vom »Garant[…] jüdischen Lebens« in Deutschland ist von Seiten der Parteispitze dabei gerne die Rede. Von unserem Gastautor Stefan Dietl
Tatsächlich thematisiert die AfD Antisemitismus jedoch ausschließlich in externalisierter Form, also bei
Machen Klima- und Kriegsängste Kinder und Jugendliche krank? Der Angstexperte Dietmar Hansch sagt, Weltuntergänge auf dem Smartphone schädigen die Seele auf Dauer mehr als eine reale Katastrophe. Von Ellen Daniel und Michael Miersch
Frage: Herr Dr. Hansch, man liest immer wieder, dass Angststörungen bei Kindern und Jugendlichen stark zunehmen. Können Sie das bestätigen?
Dietmar Hansch: Ich bin kein Epidemiologe, sondern Arzt und Psychotherapeut mit Schwerpunkt Angsterkrankungen. Mein Interesse gilt eher grundlagentheoretischen Fragen und dafür schau ich natürlich auf
Selten wurde um einen Begriff und seine Bedeutung so hart gerungen wie um die Freiheit. In ihrem Namen wurde und wird gekämpft, demonstriert, sie wird in Liedern besungen, viele Regalmeter in den philosophischen Abteilungen der Universitätsbibliotheken sind mit entsprechenden Werken gefüllt und doch bleibt sie uns seltsam fremd. Von unserer Gastautorin Christiane Jochum.
Auf die Frage: „Fühlst du dich frei?“ antworten die meisten Menschen hierzulande mit einem klaren „Ja“. Warum auch nicht? Niemand schreibt uns vor, ob wir morgens den schwarzen oder weißen Pullover aus dem Schrank holen, ob und wohin wir verreisen, welchen Beruf wir wählen, kurz: welche Lebensentscheidungen wir für uns im privaten Raum treffen. Alles ist selbstverständlich. Oder?
Schauen wir zurück. Die Jahre der Coronapandemie haben uns deutlich gezeigt, wie fragil unsere vermeintliche Freiheit geworden ist. Ausgangsbeschränkungen, Lockdowns, Kontaktverbote griffen tief in unsere Grundrechte ein und verunsicherten viele Menschen, die bis zu diesem Zeitpunkt den Stellenwert der Freiheit nicht besonders hoch geschätzt haben, eben weil sie selbstverständlich war, so schien es zumindest.
Das Bild war beeindruckend: SPD-Politiker um den Bundesvorsitzenden Lars Klingbeil, die am Reichstag ein Transparent gegen die Verhaftung des Istanbuler Bürgermeisters Ekrem Imamoglu entrollten. Das Auswärtige Amt verurteilte das Vorgehen der türkischen Justiz, Brüssel mahnte Rechtsstaatlichkeit an. Doch hinter diesen Gesten verbirgt sich eine unbequeme Wahrheit: Deutschland hat keine wirkliche Antwort auf die Türkei-Frage. Von unserem Gastautoren Friedrich Schmidt
Denn während Berlin mit moralischer Entrüstung reagiert, bleibt die Realpolitik in Ankara davon unberührt. Recep Tayyip Erdogan regiert weiter – unbeeindruckt
Judith Butler Foto: University of California, Berkeley Lizenz: Public Domain
Die Definition von biologischem Geschlecht ist als Teil linker und rechter Identitätspolitik umkämpft. Nachdem US-Präsident Donald Trump per Dekret in staatlichen Dokumenten nur noch das biologische Geschlecht gelten lässt, meldet sich nun die Philosophin Judith Butler zu Wort – und zeigt, wie sehr sie selbst Teil des Problems ist. Von unseren Gastautor Till Randolf Amelung.
Eines der ersten Dekrete von US-Präsident Donald Trump, mit dem er queerer Identitätspolitik den Kampf ansagte, trug den Titel „Defending Women from Gender Ideology Extremism and Restoring Biological Truth to the Federal Government“ (zu Deutsch etwa: Verteidigung der Frauen vor dem Extremismus
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