
Roter Filz gehört und gehörte wie Kohle, Stahl, Schalke, Dortmund, A40 zum Revier. Doch in diesen Tagen bekommen die hiesigen Genossen ein Lehrstück sozialdemokratischer Kultur vorgeführt. Mal nicht an der Ruhr, sondern am Rhein – in der Hauptstadt des Klüngels: in Köln.
Die Geschichte fängt im Dreck an, besser dem Kölner Müll-Spendenskandal um die Jahrtausendwende. Die SPD-Granden Heugel und Rüther fallen darüber – mal überhaupt nicht sanft. Den Laden der KölnSPD übernehmen zwei junge Genossen: Martin Börschel und Jochen Ott. Von ersterem, so die Legende, soll die Kölner SPD-Legende Ben Wisch (Hans-Jürgen Wischnewski) gesagt haben, er sei der klügste und fähigste des Nachwuchses. Er wird recht behalten, zumindest wenn man es überspitzt Abgewichstheit nennt. Der andere Jochen Ott, bekannt für sein Temperament, das gerne außer Kontrolle gerät, wenn er unliebige Menschen anherrscht, Lehrer und nicht ganz so gewieft wie Börschel.



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Die Stadt Köln will ein gestern von der „Initiative Völkermord“ an der Hohenzollernbrücke errichtetes Mahnmal zum Gedenken an den Genozid an den Armeniern im ersten Weltkrieg morgen abreisse lassen. Es ist das einzige Denkmal in Deutschland, dass an die gemeinsame Verantwortung des Deutschen und des Osmanischen Reiches an diesem Verbrechen erinnert. Das Denkmal war ohne Genehmigung der Stadt errichtet und ihr geschenkt worden. Die Initiatoren rufen für morgen 8 Uhr zu Protesten am Mahnmal auf. Die Initiative Völkermord teilte in einer ersten Stellungnahme mit: “ Exakt eine Woche vor dem internationalen Gedenktag an den Genozid soll unter Berufung auf das NRW-Wegerecht das Erinnern in dieser Stadt unsichtbar gemacht werden. Ein skandalöser Vorgang, der auch der Bundestagsentschließung zum Völkermord an den Armeniern diametral widerspricht.“


