Sport

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„Der größte Turnaround aller Zeiten“

Foto: Pixabay/ Keith Johnstenc CC0 1.0 

Neu im Blog: Die NFL-Kolumne von unserem Gastautor Mario Thurnes 

31 Niederlagen in 32 Spielen: Die Cleveland Browns sind eines der am wenigsten erfolgreichen Sportteamsweltweit. Doch in der Nacht zum Freitag beginnt in der amerikanischen NFL die neue Football-Saison – und die könnte das Comeback der Browns mit sich bringen.

„Die Indianer von Cleveland“ gehört zu den kultigsten unter den Sportfilmen. Es ist die Geschichte von Freaks und Versagern, die nur zusammen gestellt wurden, um oft genug zu verlieren, damit das Team aufgelöst und nach Miami transferiert werden kann. Am Ende gewinnen die Indianer die Meisterschaft.

Gut. Ist halt Hollywood. Aber das echte Leben könnte in dieser Saison der amerikanischen Football-Liga NFL eine ähnliche Geschichte bieten. Und die spielt auch in Cleveland. Denn dort treten die Browns an. Und die haben 2016/2017 nur ein Spiel gewonnen und 15 verloren. Weiterlesen

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Weidenfeller-Abschied vom BVB: Große Namen beim großen Spiel

Foto: Robin Patzwaldt

Wenn Roman Weidenfeller am Freitag, 7. September, zum letzten Mal als aktiver Sportler in den Signal Iduna Park zu Dortmund einläuft, wird er umgeben sein von zahlreichen Top-Stars aus einer fast 20 Jahre währenden Karriere, die 1999 in Kaiserslautern begann.

Und so zählen zur Mannschaft „Roman and Friends“, die gegen die „BVB Allstars“ antritt, zahlreiche namhafte Wegbegleiter aus Weidenfellers erster Profistation am Betzenberg. Michael Ballack ist dabei, Thomas Hengen, der auch für Borussia spielte gegen Ende der 90er Jahre, Olaf Marschall, Per Mertesacker, aber auch Lukas Podolski, Christoph Metzelder, der Ägypter Hany Ramzy und Torhüter Tim Wiese. Weiterlesen

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Da ist sie ja schon wieder, die ungeliebte Bayern-Dominanz in der Fußball-Bundesliga!

Foto: Robin Patzwaldt

Zugegeben, es ist noch nicht einmal der zweite Spieltag bei allen 18 Teams der Fußball-Bundesliga absolviert. Und trotzdem darf man sich als Fußballfan in diesen Stunden bereits an ein altbekanntes Gefühl gewöhnen. Nach dem sehr souveränen 3:0 des FC Bayern München am Samstagabend beim VfB Stuttgart droht die Liga bereits zur nun anstehenden ersten Länderspielpause durch die immer größer werdende Bayern-Dominanz einmal mehr viel von ihrem potenziellen Unterhaltungswert einzubüßen.

Schuld daran sind allerdings nicht die Bayern, sondern in erster Linie die vermeintlichen Konkurrenten der Münchener, wie etwa Borussia Dortmund, die schlicht nach wie vor nicht in der Lage sind ihre Spiele durchgehend so dominant zu gestalten, wie es den Bayern eben immer wieder gelingt.

Dieses Wochenende diente dafür bisher als Paradebeispiel. Weiterlesen

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Sky will weiterhin die Heimat der Champions League sein

Der Bezahlsender Sky übertrug das Champions League Finale 2019. Foto: Sky

Der Bezahlsender Sky wird künftig weniger Spiele zeigen. Foto: Sky

Der Pay TV-Sender Sky lud gestern anlässlich der Champions League-Auslosung zu einer Pressekonferenz. Ab dieser Saison wird sich einiges ändern, u.a. wird es zwei verschiedene Anstoßzeiten geben. Aber nicht nur am Wettbewerbsformat hat die UEFA gearbeitet, auch bei den Übertragungsrechten gibt es einige Neuerungen.

Erstmals werden keine Spiele der Königsklasse mehr im Free TV übertragen. Einzige Ausnahme: Sollte eine deutsche Mannschaft das Finale erreichen, wird das Spiel im Free TV, nämlich auf Sky Sport News HD, gezeigt. Weiterlesen

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Mit Nuri Sahin verlässt ein Spieler den BVB, der zuletzt für viele Negativschlagzeilen sorgte

Nuri Sahin. Foto: Robin Patzwaldt

Es war der vielleicht spektakulärste Spielerwechsel des gestrigen ‚Deadline Days‘ , dem letzten Tag der Sommer-Wechselperiode, in der Fußball-Bundesliga: Nuri Sahin verließ Borussia Dortmund und kickt zukünftig für den SV Werder Bremen.

Knapp eine Millionen Euro kassierten die Dortmunder dem Vernehmen nach nur noch für den Mittelfeldstrategen, der einst als eines der größten Talente Europas galt und eine äußerst bewegte Vergangenheit beim BVB vorzuweisen hat.

Kaum ein Spieler der Schwarz-Gelben produzierte im Laufe der letzten Jahre so viele positive wie negative Erinnerungen beim Anhang der Schwarz-Gelben.

Seinen fulminanten Start als Jugendlicher in der ersten Mannschaft der Borussen, mit nicht einmal 17 Jahren haben, viele Fans inzwischen wohl schon fast vergessen. Noch immer ist Sahin der jüngste Bundesliga-Torschütze aller Zeiten.

Höhepunkt einer durch starke Leistungsschwankungen geprägten ersten Karrierephase war die Deutsche Meisterschaft mit dem BVB im Jahre 2011. Unter Trainer Jürgen Klopp entwickelte sich der Türke zum Führungsspieler, wurde parallel zum echten Fan-Liebling.

Als einer der ersten Leistungsträger der damals gerade frisch aufblühenden Profitruppe der Dortmunder entschied er sich jedoch zum großen Entsetzen der Anhänger und seines damaligen Coaches den Verein direkt nach der ersten Meisterschaft seit der Fast-Insolvenz wenige Jahre zuvor in Richtung Real Madrid zu verlassen. Weiterlesen

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Dortmund: Nuri Sahin wechselt vom BVB zum SV Werder Bremen

Nuri Sahin. Foto: Robin Patzwaldt

Nuri Sahin, der mit Borussia Dortmund 2011 Deutscher Meister und von seinen Bundesliga-Kollegen zum „Spieler der Saison“ gewählt wurde und 2017 auch den DFB-Pokal gewann, wechselt mit sofortiger Wirkung zum Ligakonkurrenten SV Werder Bremen. Der bis zum 30. Juni 2019 gültige Vertrag des Mittelfeldspielers beim BVB wurde aufgelöst.

„Ich habe gestern Abend noch mit Nuri gesprochen. Es war sein ausdrücklicher Wunsch, zum SV Werder zu wechseln. Ich gehe aber fest davon aus, dass Nuris Lebensmittelpunkt weiterhin Dortmund sein wird und wünsche mir, dass er nach seiner Karriere – in welcher Funktion auch immer – zum BVB zurückkehrt“, betont der Vorsitzende der Geschäftsführung, Hans-Joachim Watzke.

„Nuri ist ein Spieler, der sich um den BVB seit Jugendzeiten und bis zum heutigen Tag enorm verdient gemacht hat“, erklärt Sportdirektor Michael Zorc: „Ein großer Borusse, der immer Borusse und Teil unseres Klubs und seiner Geschichte bleiben wird!“ Weiterlesen

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Paco Alcácer-Verpflichtung beweist: Der BVB ist keine große Nummer im Weltfußball (mehr)!

Foto: BVB

Seit gestern Abend ist die zuletzt bereits etwas panisch anmutende Stürmer-Suche bei Borussia Dortmund erst einmal vorbei. Mit dem Spanier Paco Alcácer verpflichtete der BVB einen scheinbar gestandenen Stürmer von einem internationalen Top-Klub.

Bisher war die Position im traditionell ambitionierten Kader der Westfalen nach den jüngsten Abgängen von Michy Batshuayi und Pierre-Emerick Aubameyang in der Vorsaison noch immer vakant. Dementsprechend groß ist aktuell die Erleichterung in und um Dortmund. Schließlich endet am 31. August ja bereits das aktuelle Transferfenster. Gerade noch so gelöst, das Problem.

Doch wie gut ist die am frühen Dienstagabend stolz präsentierte Lösung wirklich? Die Einschätzungen im Netz schwanken derzeit zwischen ‚Wunschstürmer‘ und ‚Notlösung‘. Die Wahrheit liegt wohl, wie fast immer im Leben, irgendwo in der Mitte.

Fakt ist jedoch, der Spieler hat es beim FC Barcelona seit Jahren nicht in die Stammelf geschafft. Und auch wenn das sicherlich keine Schande ist, so setzt sich mit der aktuellen Verpflichtung doch ein nicht zu übersehender Trend fort, der jedermann deutlich macht: Der BVB ist international gesehen längst keine große Nummer (mehr)! Weiterlesen

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Olympia Rhein-Ruhr 2032: Die Schnapsidee

Das Antike Olympia-Stadion, in Griechenland. Foto: Drno CC BY-SA 3.0


Am Sonntag diskutiere ich auf dem Campfire-Festival in Düsseldorf mit Rainer Bischoff, 
dem sportpolitischen Sprecher der SPD über den Plan, die olympischen Spiele 2032 nach NRW zu holen. 

Schon wieder: Der Olympischen Spiele sollen 2032 nach NRW geholt werden. Diesmal kommt die Idee von dem Sportmanager Michael Mronz und klar, sie sollen ökologisch, nachhaltig und kostenbewusst sein und sich auch noch wirtschaftlich selbst tragen. was man nun einmal heute so sagt, wenn man an das Geld anderer Leute will. Weiterlesen

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Offiziell: BVB verpflichtet Stürmer Paco Alcácer

Foto: BVB

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat sich mit dem FC Barcelona – vorbehaltlich der Klärung letzter Details – auf eine einjährige Ausleihe von Paco Alcácer (24) bis zum 30. Juni 2019 geeinigt. Der spanische Mittelstürmer absolvierte heute im Klinikum Westfalen den obligatorischen Medizincheck und soll beim BVB die Rückennummer 9 tragen.

Borussia Dortmund hat sich obendrein eine Kaufoption gesichert, durch die der Spieler für vier weitere Jahre an den Klub gebunden werden kann.

„Wir freuen uns sehr, dass sich Paco Alcácer für Borussia Dortmund entschieden hat und sind fest davon überzeugt, dass dieser Spielertypus gut zu unserer Spielweise passt“, sagt BVB-Sportdirektor Michael Zorc und fügt hinzu: „Paco hat seine Qualität schon in jungen Jahren beim FC Valencia unter Beweis gestellt, viele Tore geschossen und als gerade 22-Jähriger besondere Wertschätzung erfahren, indem man ihm das Kapitänsamt übertragen hat. In Barcelona hat er täglich mit einigen der besten Spieler der Welt gearbeitet. Es ist der extremen Konkurrenz in der Offensive des Klubs geschuldet, dass er sich nun dazu entschieden hat, nach zwei Jahren einen neuen Anlauf zu nehmen.“ Weiterlesen

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Rechte Umtriebe in der Chemnitzer Fanszene

Neonazis unterwandern die Fanszene des Chemnitzer FC. Foto: YouTube Screenshot

Seit Jahren sind Neonazis fester Bestandteil der Fanszene des Chemnitzer FC. Foto: YouTube Screenshot

In den letzten Tagen gab es anlässlich eines Todesfalls in Folge einer Messerstecherei mehrere rechtsextreme Aufmärsche in Chemnitz, bei denen es zu massiven Ausschreitungen mit der Polizei und zu Jagdszenen auf Migranten kam. Laut Einschätzung des sächsischen Landesamts für Verfassungsschutz sind daran auch Teile der Hooligan- und Ultra-Szene des Chemnitzer FC beteiligt, namentlich die „New Society Boys“ sowie „Kaotic Chemnitz“.

Die New Society Boys, die sich auch abgekürzt als „NS-Boys“ bezeichnen und einen auf einem Plakat der Hitlerjugend abgebildeten Jungen als Gruppenlogo verwenden, sind schon lange für ihre Kontakte zur rechten Szene in Chemnitz bekannt. Sie gingen 2004 aus dem Nachwuchs der „Ultras Chemnitz“ hervor und pflegen gute Kontakte nach Cottbus. Als Cottbusser Fans letztes Jahr in Babelsberg antisemitische Parolen grölten und den Platz stürmten, war auch das Banner mit der Aufschrift „New Society Chemnitz“ zu sehen. Auch bei dem Nazi-Angriff auf das linksalternativ geprägte Leipziger Viertel Connewitz sollen Chemnitzer Hooligans beteiligt gewesen sein. Weiterlesen

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