
Wien – Es ist wieder Brettzeit! Die Gesellschaft für kritisches Denken (GkD) in Österreich eröffnet die Nomierungsphase des „Goldenen Brettes„. Unter Aspekten des Gender Mainstreaming könnte der Preis diesmal in den Pott gehen!

Wien – Es ist wieder Brettzeit! Die Gesellschaft für kritisches Denken (GkD) in Österreich eröffnet die Nomierungsphase des „Goldenen Brettes„. Unter Aspekten des Gender Mainstreaming könnte der Preis diesmal in den Pott gehen!
Anlässlich des heutige Champions League- Spiels „Borussia Dortmund gegen Galatasaray Istanbul“ zogen mehrere hundert Fans des türkischen Fußballclubs mit einem „Demonstrationszug“ durch die Dortmunder Innenstadt die Ruhrallee entlang bis zum Stadion. Sie zeigten – im Gegenteil zu den gewaltbereiten und rassistischen Demonstrationen der Hooligans (HoGeSa), dass man friedlich, diszipliniert und engagiert für die schönste Nebensache der Welt durch die Straße ziehen kann.Die Polizei folgte dem friedlichen Zug mit über 20 Einsatzfahrzeugen. Außer ein paar Feuerwerksraketen und Böllern, die von den eigenen Leuten mit Buhrufen quittiert wurden, blieb alles ruhig. Am Stadion, wo die Fans beider Fußballvereine aufeinander trafen, war ebenfalls starke Polizeipräsenz. Die Polizei war durchweg professionell und wirkte deeskalierend auf die Situation ein. Obwohl der Fanzug durch die Borussenfans hindurch zum Eingang zog, blieb auch auf dem Stadionvorplatz bis zum Einlass alles friedlich. Nur eine kurze Ingewahrsamnahme eines Galatasaray-Fan war zu beobachten.

Die Borussenfans sahen die „Demonstration“ der türkischen Fankollegen sehr gelassen. Weder die Fans, die neben dem Zug am Imbiss „vorglühten“ waren angesichts der Fans aus der Ruhe zu bringen, noch der Familienvater, der zum Spiel eilte: „Warum denn nicht, ich habe mit so einer Demo kein Problem. Sollen sie doch ruhig machen!“. Viele derer, die für Istanbul die Fahne hochhielten, hatten neben ihrem orange-roten Schal auch einen schwarz-gelben Schal um. Da kann man also hoffen, dass es auch im Stadion so tolerant zugeht und es nach dem Anpfiff nur noch um das eigentlich Wichtige an diesem Abend geht: Fußball.

Am 28. März 2015 jährt sich der Tod des Punkers Thomas „Schmuddel“ Schulz zum zehnten Mal. Der Vorsitzende, der neonazistische Partei „Die Rechte“, Christian Worch, hat für diesen Tag ein Rechtsrockkonzert unter dem Titel „Rock für Dortmund“, auf dem Dorstfelder Wilhemplatz, angemeldet.
Polizeipräsident Gregor Lange teilt in einer Pressemitteilung mit: „Wir werden mit allen Mitteln zu verhindern versuchen, dass gewaltbereite, rechtsextremistische Verfassungsfeinde die Bürgerinnen und Bürger in Dortmund gefährden und unseren demokratischen Rechtsstaat angreifen können. Dabei werden wir alle rechtlichen Möglichkeiten, die uns zur Verfügung stehen, nutzen.“ Lange spielt damit auf die „HOGESA Krawalle“ vom 26. Oktober in Köln an.
Thomas Schulz wurde am 28. März 2005 von dem damals 17 jährigen Neonazi Sven Kahlin erstochen. Auch nach seiner Haftentlassung 2009 machte Sven Kahlin immer wieder mit Gewalttaten auf sich aufmerksam. In die Neonaziszene ist er bis heute eingebunden.
Traditionell ist der 28. März in Dortmund ein Antifa Termin. In jedem Jahr finden antifaschistische Demonstrationen rund um den Todestag statt, an denen in früheren Jahren mehrere tausend Nazigegner teilnahmen.

Auch hier bei uns im Blog haben wir in den letzten Wochen und Monaten intensiv über die Rolle der Ultras im modernen Fußball diskutiert. In Kürze gibt es nun eine vermutlich ziemlich spannende Veranstaltung zum Thema, zu der man sich nun kostenlos anmelden kann:
Am Montag, den 17.11.2014 veranstaltet die VHS Gelsenkirchen nämlich eine Lesung des Autors und Fankultur-Experten Christoph Ruf unter dem Motto „Die Ultras – Einblicke in eine widersprüchliche Szene“.
In der Vorankündigung heißt es dazu vielversprechend: „Ultras sorgen in den Fußballstadien mit großen Choreografien für Aufmerksamkeit. Aber sie gelten auch als notorische Störenfriede, als gewaltbereit, dialogunfähig, zuweilen rechtsextrem…. Aber treffen diese Etiketten zu?
Bereits seit Anfang Oktober trainieren und proben mehr als 40 Biker, Parkour-Läufer, Tricker, Breakdancer, Tänzer, Beatboxer und Live-Musiker aus insgesamt 21 Ruhrgebietsstädten in der neuen Trainingslocation an der Bessemer Strasse in Bochum.
Der Entwurf der neuen und fünften großen Show-Inszenierung mit dem diesjährigen Titel “Urbanatix – Outside The Box” hat viele Monate gedauert und nun gilt es, die Ideen zusammen mit den Choreographen und Regisseuren in die Praxis umzusetzten.
Ab Samstag werden dann auch die internationalen Künstler aus Japan, Frankreich, Kanada und den USA mit anwesend sein, und damit gehen die Proben in die letzte Runde.
Schlagzeilen über Verlage scheinen in letzter Zeit nur noch von Sparmaßnahmen und Entlassung bestimmt. Die Webseite der FUNKE MEDIENGRUPPE zeigt da mit ihren Pressemitteilungen ein viel harmonischeres Bild – aber auch nur, weil wohl eine vergessen wurde: Am 3. November hat das Amtsgericht Essen unter dem Aktenzeichen 165 IN 118/14 das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Firma „Westfälischer Zeitungsverlag GmbH & Co. KG“ eröffnet. Nach Auskunft des Kundenservices der FUNKE Gruppe, dem die Entscheidung des Insolvenzgerichts auch noch unbekannt war, erscheinen die betroffenen Zeitungen wie gewohnt weiter.

In der Vorwoche berichteten wir hier im Blog mal wieder aus Datteln, wo es zu Diskussionen über die möglichst exakte Abrechnung von Arbeitsstunden städtischer Mitarbeiter in Sachen des neuen Bebauungsplans für das strittige Kraftwerk ‚Datteln 4‘ kam, die eigentlich dem Energiekonzern E.On von der Stadt Datteln in Rechnung hätten gestellt werden sollen, aber offenkundig über Jahre hinweg nicht detailliert und vollständig protokolliert wurden, was eine genaue Abrechnung unmöglich mache, wie u.a. im örtlichen Bauausschuss bemängelt wurde.
Befürchtet wurden hier erhebliche finanzielle Nachteile für die Dattelner Stadtkasse.
In den letzten Tagen hat sich die Angelegenheit nun weiterentwickelt. Zum Einen berichtet die Dattelner Morgenpost jüngst von einem Brief an den Stadtrat der Kanalstadt durch den Dattelner Bürger Karl Seeling, in dem er anregt „wegen der Unregelmäßigkeiten im Rathaus die Kommunalaufsicht einzuschalten“ und fordert, „Schadenersatzansprüche der Stadt Datteln gegen den ehemaligen Verwaltungschef zu prüfen und gegebenenfalls einzufordern“.
Auch das Rechnungsprüfungsamt und den Rechnungsprüfungsausschuss bezieht Seeling in dieser Eingabe offenbar in seine harsche Kritik mit ein, denn denen hätte seiner Auffassung nach der Missstand auffallen können.

Mir fällt beim Streik der Lokführer vor allem eines auf. Es streiken die Bediensteten eines Unternehmens, das lange Zeit staatlich war – durch und durch.
Diese Beschäftigten, die Lokführer, streiten heute in der Privatwirtschaft für das, was ihr Recht ist. Eine möglichst hohe Entlohung. Klar, wer möchte nicht Freizeit in ein Millionengehalt tauschen? Aber auf dem Rücken der Gesellschaft? Nein – macht die Lokführer wieder zu Beamten. Sollen sie für weniger Geld sichere Jobs bekommen und dafür zuverlässig arbeiten. Es gab einen Grund, warum die Bahn staatlich war.
Damit wir uns gut verstehen: Die Lokführer setzen jetzt ihre einzige Waffe ein, die solidarische Aktion des Streikes, um ihre Interessen durchzusetzen. Das ist ihr gutes Recht. Es ist konsequent, legitim und richtig, wenn man in der Privatwirtschaft alle legalen Mittel einsetzt, um seine privaten Interessen gegen die privaten Interessen eines anderen durchzusetzen, etwa gegen die Interessen der Anteilseigner der deutschen Bahn.
Musik zum Anfassen ist wieder angesagt!
2012 und 2013 feierte die Schallplatte bereits ihr Mini-Comeback, die Vinyl-Umsätze stiegen in diesen beiden Jahren merklich an ( laut des “Bundesverbandes Musikindustrie” ) und machen inzwischen – seit ihrem Tiefpunkt 2006 – wieder 2% des Gesamtmarktes aus.
Das schwarze “Gold” ist somit zwar immer noch ein Nischenprodukt für Fans und Sammler, aber die Tendenz steigt!
Und für die, die Musik eben nicht sofort per Download aus dem Netz verfügbar haben müssen, sondern die sich wieder an alte Zeiten erinnern möchten, wo Musik von der Platte noch ein Erlebnis zum Anfassen war, indem man sie vorher liebevoll von Staub befreite, ihr Cover stundenlang anschaute und sich dann ihrem Knistern zwischen