Du schaust gerne gute Dokumentarfilme und hast am übernächsten Donnerstag, den 12. Juni 2025, ab 19 Uhr noch nichts vor? Dann haben wir eine tolle Idee für dich!
An diesem Abend
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An diesem Abend

Die Rückkehr von Frank Baumann in eine verantwortliche Position im Profifußball hat vielerorts für Aufsehen gesorgt – und für Unverständnis. Dass ausgerechnet er als neuer Sportvorstand des FC Schalke 04 verpflichtet wurde, wirft eine ganze Reihe von Fragen auf.
Fragen nach sportlicher Vision, Führungsqualität und notwendiger Veränderungsbereitschaft. Die Entscheidung wirkt wie ein Schritt zurück in eine Zeit, in der Stillstand und Mittelmaß regierten – nicht wie ein Aufbruch in eine sportlich ambitionierte Zukunft.

Wenn man an Castrop-Rauxel denkt, kommen den meisten wohl rauchende Schlote, Zechenromantik und Ruhrgebiets-Charme in den Sinn. Doch wer sich heute ins Emscherland begibt – dem neuen grünen Herzen der Stadt – merkt schnell: Das Ruhrgebiet verändert sich. Nicht immer zum Schlechten.

Größere Veranstaltungen werden in letzter Zeit immer häufiger auch unter Sicherheitsaspekten diskutiert. Immer wieder kam es in Deutschland in den vergangenen Monaten zu Anschlägen auf Feste und Märkte.
Trotz des steigenden Aufwands zur Gefahrenabwehr gelang es Menschen mit üblen Absichten in unschöner Regelmäßigkeit, diese Vorkehrungsmaßnahmen zu umgehen. Erinnert sei in diesem Zusammenhang nur an den Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Magdeburg im vergangenen Winter. Hier gelang es dem Täter, mit einem Fahrzeug die eingerichteten Sperren zu überwinden – Sperren, die eigentlich verhindern sollten, dass eine Menschenmenge erreicht werden kann. Es taten sich Lücken auf, die vom Attentäter für eine Anfahrt mit hohem Tempo genutzt werden konnten, um zahlreiche Menschen zu Schaden zu bringen.
Vor diesem Hintergrund ist es umso erschreckender, was ich in dieser Woche in der Ruhrgebietsprovinz gesehen habe.

In diesem Sommer steht für Fußball-Freunde im Herrenbereich kein WM- oder EM-Turnier an. Eigentlich wäre für Millionen Fans ein weitestgehend fußballfreier Sommer angesagt. Doch wer sich darauf gefreut hat, der hat die Rechnung ohne die FIFA gemacht. Zwischen dem 14. Juni und dem 13. Juli 2025 führt der allmächtige Weltfußballverband kurzerhand eine neuerdings extrem aufgeblähte Klub-WM in den USA durch, an der auch die deutschen Vereine Borussia Dortmund und Bayern München teilnehmen werden.
Und während sich dieses von vielen Fans bisher wenig herbeigesehnte Turnier bisher immer nur irgendwie wabernd am Horizont abzeichnete, wird es langsam konkret. Nach einer sich über weite Phasen des Jahres schon relativ zäh dahinziehenden Bundesliga-Spielzeit, ‚lockt‘ jetzt als nächstes die Weltmeisterschaft der angeblich besten 32 Vereinsmannschaften in Übersee.
Warum man sich das Ganze aber wohl komplett sparen kann, habe ich im Folgenden einmal kurz zusammengefasst
Mit seinen dokumentarischen Arbeiten hat sich der Bonner Aljoscha Pause längst einen Namen gemacht – als ein Filmemacher, der tief eintaucht, genau hinschaut und dabei stets den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Ob im Sport, in der Gesellschaft oder im Privaten: Seine Filme erzählen von inneren Kämpfen, äußeren Zwängen und der Suche nach Identität.
Nun kommt „Fritz Litzmann, mein Vater und ich“ in die Kinos – ein sehr persönliches Werk, das sich mit einem bislang kaum beleuchteten Kapitel der eigenen Familiengeschichte beschäftigt. Im exklusiven Ruhrbarone-Interview spricht Aljoscha Pause über die Hintergründe, die Auswirkungen des Films auf das Verhältnis zu seinem Vater und berichtet von ersten Reaktionen des Publikums.

Das kommt überraschend: Miron Muslic soll übereinstimmenden Medienberichten zufolge neuer Trainer des FC Schalke 04 werden. Zuletzt war in Gelsenkirchen über deutlich bekanntere Namen spekuliert worden – der Coach des englischen Zweitligisten Plymouth Argyle war dabei nicht im Gespräch.
Und auch wenn der Bekanntheitsgrad eines Trainers natürlich nichts über seine Erfolgsaussichten aussagt, zeigt diese Entwicklung eines doch ganz deutlich: Der deutsche Vizemeister von 2018 hat erheblich an Strahlkraft verloren und scheint sich inzwischen mit seiner Rolle weit entfernt von den Spitzenpositionen im deutschen Fußball abgefunden zu haben.

Die Verpflichtung von Sandro Wagner als neuen Cheftrainer des FC Augsburg ist aus mehreren Gründen eine kluge und zukunftsweisende Entscheidung. Der 36-Jährige steht für einen modernen, ambitionierten Fußballansatz, klare Kommunikation und eine Persönlichkeit, die sowohl Spieler als auch Umfeld zu begeistern vermag. Für einen Klub wie den FCA, der sich seit Jahren in der Bundesliga behauptet, aber zuletzt sportlich doch eher stagnierte und noch immer über ein Image als ‚Graue Maus‘ verfügt, bietet Wagner viel frischen Wind und eine neue Perspektive.

Es ist offiziell: Werder Bremen und Trainer Ole Werner gehen ab sofort getrennte Wege. Eine Entscheidung, die auf den ersten Blick nachvollziehbar erscheinen mag – schließlich blieb der ganz große sportliche Sprung nach dem Aufstieg 2022 aus.
Doch bei genauerem Hinsehen offenbart sich: Diese Trennung ist ein Fehler. Für den Klub. Für den Trainer. Und möglicherweise für die mittelfristige Entwicklung beider Parteien.

Fußball-Nationalspieler Florian Wirtz‘ Entscheidung, den FC Bayern München zu meiden und in diesem Sommer stattdessen einen Wechsel von Bayer 04 Leverkusen zum FC Liverpool nach England anzustreben, markiert einen bedeutenden Moment für die Bundesliga. Diese Entwicklung könnte sich, so merkwürdig es sich im ersten Moment auch anhören mag, langfristig positiv auf die hiesige Fußballlandschaft auswirken.