Da haben wir den Salat! – Kaum geht’s los, nerven die Bayern schon wieder

BVB gegen Bayern im DFB-Supercup. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Da haben wir also den Salat! Wer vor dem Start der neuen Bundesliga-Saison noch ein wenig von Spannung, Überraschungen und vielleicht sogar einem neuen Meister geträumt hatte, dürfte nach dem Supercup am Samstag erst einmal ernüchtert sein. Der FC Bayern gewinnt 2:1 im Westfalenstadion gegen Borussia Dortmund – und irgendwie fühlt sich das Ergebnis schon wieder verdammt bekannt an.

Natürlich: Der BVB hat sich ordentlich verkauft. Das Spiel war eng, mit etwas mehr Glück hätte Dortmund auch als Sieger vom Platz gehen können. Aber genau das ist ja das Problem. Wenn selbst der Vizemeister vor eigenem Publikum nicht mehr in der Lage ist, den Branchenprimus wirklich in Verlegenheit zu bringen, wann soll es dann eigentlich noch passieren?

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Ein Fußballabend beim BVB, der plötzlich nach Corona riecht

Böse Überraschung nach dem Spiel. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Am Samstagabend ist es wieder so weit: Im Dortmunder Westfalenstadion treffen der BVB und der FC Bayern München im DFB-Supercup aufeinander. Gut 80.000 Zuschauer werden dabei sein. Ausverkauft, laut und vermutlich ziemlich emotional.

Über den sportlichen Wert dieser Veranstaltung kann man sich trefflich streiten. Ist es tatsächlich der erste Titel der neuen Saison? Oder doch eher das letzte ernsthafte Testspiel vor dem Bundesliga-Start? Vermutlich liegt die Wahrheit, wie so oft, irgendwo dazwischen.

Mich beschäftigt diesmal allerdings etwas ganz anderes. Denn Facebook erinnerte mich in dieser Woche daran, dass ich vor genau fünf Jahren schon einmal beim Supercup in Dortmund gewesen bin. Und plötzlich waren sie wieder da: Erinnerungen an einen Fußballabend, der sich heute fast surreal anfühlt.

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Bundeskanzler Merz macht Urlaub – und wundert sich über schlechte Laune

Bundeskanzler Friedrich Merz, CDU (Foto: Roland W. Waniek)

Wer im Wahlkampf den Mund besonders weit aufreißt, sollte sich hinterher nicht darüber wundern, wenn die Leute irgendwann anfangen, genauer hinzuhören. Friedrich Merz hat das vor der Bundestagswahl 2025 und auch danach ziemlich konsequent getan. Mehr Leistung, mehr Einsatz, mehr Arbeit – Deutschland müsse sich endlich wieder anstrengen, lautete sinngemäß die Botschaft des Kanzlers.

Nun könnte man meinen, jemand mit solchen Ansprüchen an seine Mitbürger gehe mit gutem Beispiel voran. Tut er auch. Allerdings offenbar vor allem beim Urlaubmachen.

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Immer nur Bayern – Da kriege ich das Kotzen

An der Geschäftsstelle des FC Bayern München. Foto: Robin Patzwaldt

Keine zwei Wochen mehr, dann rollt der Ball auch in der 1. Fußball-Bundesliga wieder. Eigentlich ein Grund zur Freude. Ich versuche mich dieser Tage tatsächlich schon ein wenig auf die neue Saison einzustimmen und irgendwo zwischen Transfers, Aufsteigern, Außenseitern und der Hoffnung auf ein bisschen Spannung so etwas wie Vorfreude zu entwickeln.

Doch dann begeht man den Fehler, sich durch die großen Sportseiten und Fußballsendungen zu klicken. Und plötzlich bekommt man den Eindruck: Die Bundesliga besteht aus genau einem Verein. Dem FC Bayern München.

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Die AfD braucht zum Erfolg selber gar keine starken Leute – nur schwache Gegner

Ungeliebter Kanzler Friedrich Merz (Foto: Roland W. Waniek)

Die Angst vor weiteren Erfolgen der AfD bei den kommenden Wahlen wächst in Deutschland gerade ziemlich flächendeckend. Teilweise nimmt das schon fast hysterische Züge an. Aber gut, das ist ein anderes Thema. Über den aus meiner Sicht ziemlich ungeschickten Umgang von Politik und Medien mit der AfD habe ich mich hier im Blog gestern bereits ausgelassen.

Heute geht es mir hier um einen anderen Punkt, der dieser Partei geradezu den roten Teppich ausrollt: den etablierten Parteien gehen die echten Persönlichkeiten aus.

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Die AfD im Glück: Ihre Gegner helfen kräftig mit

Ulrich Siegmund, Spitzenkandidat der AfD in Sachsen-Anhalt. Foto (Ausschnitt): Roy Zuo Lizenz: CC BY-SA 4.0

Seit Jahren macht mich der ungeschickte Umgang vieler politischer Gegner mit der AfD sprachlos. Na gut, fast sprachlos. Denn irgendwie komme ich doch immer wieder dazu, mich hier im Blog daran abzuarbeiten. Eine wirklich überzeugende Erklärung für dieses Dilemma habe ich allerdings bis heute nicht gefunden. Und eine Lösung schon gar nicht.

Nun liefert der „Spiegel“ mit seinem aktuellen Titel über Ulrich Siegmund, den AfD-Spitzenkandidaten in Sachsen-Anhalt, allerdings wieder einmal Anschauungsmaterial, das (auch) mich ratlos zurücklässt. „Der gefährlichste Mann Deutschlands“ steht auf dem Cover. Gemeint ist das vermutlich als Warnung. Herausgekommen ist jedoch etwas, das für Siegmund und seine Partei kaum besser hätte laufen können.

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Wenn die Landschaft wieder lila wird – Ein kleiner Ausflug in die Westruper Heide

Zu Besuch in der Westruper Heide bei Haltern im August 2026. Foto(s): Robin Patzwaldt

Wer für die kommenden Tage noch nach einem schönen Ausflugsziel im Umfeld des Ruhrgebiets sucht, dem kann ich einmal wieder einen kleinen Tipp ans Herz legen: die Westruper Heide bei Haltern (Kreis Recklinghausen). Gerade Mitte August zeigt sich die Landschaft dort von ihrer besonderen Seite. Dann blüht die Heide und verwandelt die ansonsten eher karge Landschaft in ein erstaunlich farbenfrohes Stück Natur.

Ich war am vergangenen Wochenende selbst dort und habe natürlich ein paar Bildeindrücke für unsere Leser mitgebracht. Denn manchmal muss man für einen schönen Ausflug eben gar nicht weit fahren. Das Ruhrgebiet liegt direkt vor der Haustür – und gleich dahinter beginnt eine Landschaft, die mit dem klassischen Bild von Kohle, Stahl und dicht bebauten Städten nicht mehr viel zu tun hat.

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Dortmund zeigt, wie rückständig das Ruhrgebiet ist – Willkommen im Hitzetest der DSW21

Der Hauptbahnhof in Dortmund. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Es gibt Meldungen, bei denen man sich zunächst fragt, ob man sie richtig gelesen hat. Neue Stadtbahnen in Dortmund – und keine Klimaanlage. Im Sommer 2026. In einer Zeit, in der uns Politiker im gefühlt täglichen Wechsel erklären, dass wir uns wegen des Klimawandels auf mehr Hitzetage einstellen müssen.

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Waltrop als Negativbeispiel: Wenn die Stadt nur noch mäht, statt zu pflegen

Grünpflege in Waltrop im Jahr 2026. Foto: Robin Patzwaldt
Die gleiche Stelle im Jahr 2013. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

OK, ihr habt es so gewollt! Nachdem mein Text über die aus meiner Sicht teilweise erschreckenden Qualitätsverluste bei den Handwerksbäckern in dieser Woche erstaunlich viel Aufmerksamkeit und Zustimmung bekommen hat, lege ich heute noch einmal nach.

Sommerloch? Von wegen! Wenn einem die Realität genügend Steilvorlagen liefert, braucht es schließlich keine künstlich aufgeblasenen Aufreger. Und deshalb geht es diesmal um ein Thema, das auf den ersten Blick vielleicht noch unspektakulärer klingt: die städtische Grünpflege.

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„Fritz Litzmann, mein Vater und ich“ auf 3sat – Sehenswerte Pause-Doku nun auch im Free-TV

Manche Geschichten sind so persönlich, dass sie weit über die eigene Familie hinaus interessant werden. Genau eine solche Geschichte erzählt die Dokumentation „Fritz Litzmann, mein Vater und ich“ von Aljoscha Pause, die nun ihre TV-Premiere feiert.

Am 21. September 2026 um 21.45 Uhr ist der Film erstmals im Fernsehen zu sehen – auf 3sat.

Im Mittelpunkt steht eine sehr persönliche Auseinandersetzung mit dem eigenen Vater und einer ungewöhnlichen Familiengeschichte. Dabei geht es um Erinnerungen, Nähe und Distanz, um die Frage, wie sehr Eltern das eigene Leben prägen – und natürlich auch um die Spuren, die ein bewegtes Künstlerleben hinterlassen kann.

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