Du schaust gerne gute Dokumentarfilme und hast am übernächsten Donnerstag, den 12. Juni 2025, ab 19 Uhr noch nichts vor? Dann haben wir eine tolle Idee für dich!
An diesem Abend
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An diesem Abend
Mit seinen dokumentarischen Arbeiten hat sich der Bonner Aljoscha Pause längst einen Namen gemacht – als ein Filmemacher, der tief eintaucht, genau hinschaut und dabei stets den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Ob im Sport, in der Gesellschaft oder im Privaten: Seine Filme erzählen von inneren Kämpfen, äußeren Zwängen und der Suche nach Identität.
Nun kommt „Fritz Litzmann, mein Vater und ich“ in die Kinos – ein sehr persönliches Werk, das sich mit einem bislang kaum beleuchteten Kapitel der eigenen Familiengeschichte beschäftigt. Im exklusiven Ruhrbarone-Interview spricht Aljoscha Pause über die Hintergründe, die Auswirkungen des Films auf das Verhältnis zu seinem Vater und berichtet von ersten Reaktionen des Publikums.

Die letzten Bälle sind in der Fußball-Bundesliga gespiel. Es stehen nur noch die Relegationsspiele und das DFB-Pokalfinale ins Haus! Die Trikots der allermeisten können gewaschen und vorerst weggepackt werden – und irgendwie ist es diesmal kein Abschied mit Wehmut, sondern eher ein erleichtertes Durchschnaufen. Zumindest bei mir! Die Bundesliga verabschiedet sich in die Sommerpause, und so seltsam es klingt: Es wird auch Zeit.

Die Bundesliga-Saison 2024/25 ist Geschichte. Für Borussia Dortmund endete die Spielzeit versöhnlich. Durch ein 3:0 gegen Absteiger Holstein Kiel im heimischen Westfalenstadion erreichte der BVB sein vor Saisonstart ausgerufenes Minimalziel: die Qualifikation für die kommende Champions-League-Runde. Die Freude darüber war groß in der Stadt. Gefeiert wurde in erster Linie Trainer Niko Kovač, der den Verein seit seiner Amtsübernahme im Februar von Platz elf auf Platz vier geführt hatte.
Auch von Seiten der Vereinsverantwortlichen war das Lob groß – fast schon zu groß, wenn etwa Lars Ricken von einer der größten Leistungen eines Trainers in der Klubgeschichte sprach. Entschuldigen müssten sich in diesen Stunden hingegen wohl einige der namhaftesten BVB-Berichterstatter bei Kovač. Und das aus gutem Grund.

Dortmund ist als größte Stadt des Ruhrgebiets auf vielen Ebenen bestrebt, seiner Führungsrolle gerecht zu werden. Im Fußball gelingt das inzwischen fast schon mühelos – schließlich haben sich die namhaftesten Konkurrenten aus der Region inzwischen allesamt in die unteren Ligen verabschiedet. Da steht man als Dortmunder selbst nach einer enttäuschenden Bundesliga-Saison, wie sie der BVB aktuell erlebt (hat), noch immer vergleichsweise gut da.
Anders sieht es in anderen Bereichen aus. Besonders deutlich wird das am Beispiel des Dortmunder Zoos. Einst eine der schönsten und gepflegtesten Anlagen im Ruhrgebiet, hinkt man inzwischen nicht nur Städten wie Gelsenkirchen oder Duisburg deutlich hinterher – der Abstand zur Spitze wächst sogar weiter, wie in dieser Woche einmal mehr deutlich wurde.

Dem BVB steht am kommenden Samstag ein echtes Endspiel zum Saisonfinale 2024/25 ins Haus. Gewinnen die Schwarzgelben ihr Heimspiel im Westfalenstadion gegen Holstein Kiel mit zwei oder mehr Toren Vorsprung, hat Borussia Dortmund auf den letzten Drücker doch noch die Qualifikation für die UEFA Champions League im kommenden Herbst geschafft.
Dann kann den Dortmundern der Ausgang des direkten Duells zwischen den Konkurrenten SC Freiburg und Eintracht Frankfurt herzlich egal sein. Andernfalls ist man vom Ergebnis dieser Partie abhängig – und könnte die Königsklasse unter Umständen doch noch verpassen.
Kovač bringt Stabilität – aber womöglich zu spät
Dass der BVB überhaupt noch in

Die Meldung, dass Sébastien Haller und Youssoufa Moukoko nach dem Ende ihrer Leihen im Sommer nicht zum BVB nach Dortmund zurückkehren sollen, ging in den vergangenen Tagen im Trubel der Tagesaktualität fast ein wenig unter. Doch in Wahrheit ist sie eine an Dramatik kaum zu überbietende Nachricht, ist sie doch ein Offenbarungseid der Dortmunder Transferpolitik der letzten Jahre. Zwei Stürmer, einst als große Hoffnungsträger geholt oder gehalten, spielen in den sportlichen Planungen derzeit keine Rolle mehr – und kosten den Verein trotzdem Millionen.

Neu-Trainer Niko Kovač scheint die Mannschaft von Borussia Dortmund inzwischen einigermaßen in den Griff bekommen zu haben. Das gestrige 4:0 im heimischen Westfalenstadion gegen den VfL Wolfsburg beförderte den BVB zumindest über Nacht auf Tabellenplatz vier der Fußball-Bundesliga. Damit ist die Qualifikation für die kommende Champions-League-Saison für den Revierklub zwei Spieltage vor Saisonende wieder möglich. In den vergangenen sechs Ligaspielen holten die Schwarzgelben beachtliche 16 von 18 möglichen Punkten.
Die über weite Phasen der Saison 2024/25 so bitter enttäuschende Mannschaft zeigt nun unter dem erfahrenen Coach wieder deutlich häufiger, was in ihr steckt. Das ist schön. Und dennoch fragt man sich als langjähriger Fan, warum sie dazu nicht schon früher in der Lage war. Denn: Die Qualität dazu hatte der Kader ja auch schon in den verflucht nervigen Monaten zuvor. Und diese Frage trübt auch in diesen besseren Tagen den Gedanken an diese Mannschaft. „Mannschaft“ darf man sie ja erst seit Kurzem wieder nennen.

Am vergangenen Mittwoch ist der langjährige Metal Hammer– und eclipsed-Autor Michael Lorant im Alter von 64 Jahren verstorben. Er war ein regelmäßiger Leser der Ruhrbarone und kam am 23. April mit einer Gehirnblutung in die Notaufnahme. Dort ist er nicht mehr aufgewacht. Ein Nachruf.

So heißt die neue Stückentwicklung des Jugendclubs 16Plus und des Schauspiels Dortmund, die am 17.04. ihre erfolgreiche Premiere feierte. In dieser szenischen Collage stellen sich 11 Jugendliche zwischen 16 und 20 Jahren neuen Welten, alternativen Realitäten, der Zukunft und ihren Ängsten.
Der Fund eines Portals, im Studio des Dortmunder Schauspiels, das Reisen in die Zukunft ermöglicht und für dessen Erforschung nun Freiwillige gesucht werden, bildet die von Julie Meyer im Stile von Tagesschaubeiträgen vorgetragene Rahmenhandlung in die die einzelnen Szenen und Choreografien eingebettet sind.
Obwohl die einzelnen Szenen sich stark unterscheiden und nur grob aufeinander aufbauen, wirkt das Stück zu keinem Zeitpunkt chaotisch oder verwirrend.