Arbeitslosigkeit im Ruhrgebiet im Vergleich zum Vorjahr um über 5 Prozent gestiegen

Agentur für Arbeit in Dortmund Foto: Mathias Bigge Lizenz: CC BY-SA 3.0

Im März 2025 sind im Ruhrgebiet insgesamt 282.182 Personen arbeitslos gemeldet. Das sind im Vergleich zum Vorjahresmonat (März 2024) 13.726 Personen mehr ohne Arbeit, was einer Zunahme von 5,1 Prozent entspricht. Im Vergleich zum Februar 2025 stieg die Zahl der Arbeitslosen um 158 Personen an, was einem Anstieg von 0,1 Prozent entspricht.

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Die abgeschalteten Kernkraftwerke wieder ans Netz zu bringen, würde dem Klima helfen

Manuel Frondel Foto: ven Lorenz/RWI Lizenz: CC BY-NC-ND 4.0


Neben dem demografischen Wandel und der Bürokratie sind die hohen Energiepreise einer der wichtigsten Gründe dafür, dass Deutschland sich im dritten Rezessionsjahr in Folge befindet.

Vor fast anderthalb Jahrzehnten begann in Deutschland ein weltweit ebenso einzigartiges wie unkopiertes Experiment: die Energiewende. Nachdem im japanischen Fukushima infolge eines Tsunamis ein Reaktor havarierte – ein Vorfall, bei

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Ende der Stahlindustrie in Duisburg könnte bundesweit 55.000 Jobs kosten

Arbeiter am Hochofen Foto: Bundesarchiv, B 145 Bild-F079044-0020 / Lizenz: CC-BY-SA 3.0

Die Stahlindustrie in Duisburg steckt in einer tiefen Krise – mit gravierenden Folgen für ganz Deutschland. Laut einer aktuellen Studie der IW Consult, einer Tochtergesellschaft des Instituts der deutschen Wirtschaft, droht bundesweit ein Verlust von bis zu 55.000 Arbeitsplätzen, falls der Stellenabbau in Duisburg weitergeht.

Die Branche kämpft gegen Fachkräftemangel, überbordende Bürokratie und besonders die hohen Energiekosten. In Duisburg, wo fast die Hälfte des deutschen Stahls hergestellt wird,

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NRW sollte seine Wasserstoff-Fantasien beerdigen

Werk von Thyssenkrupp in Duisburg Foto: Arnoldius Lizenz: CC BY-SA 3.0

Die NRW-Landesregierung sollte vor fünf Jahren beschrittenen Wasserstoff-Irrweg aufgeben und sich an die Arbeit machen, realistische energiepolitische Rahmenbedingungen für den Industriestandort Nordrhein-Westfalen zu schaffen.

Es sind Sätze, die heute bestenfalls Kopfschütteln hervorrufen: „Das Ziel, die industriellen Prozesse in Nordrhein-Westfalen bis 2050 annähernd klimaneutral zu gestalten, kann nur durch den Einsatz von Wasserstoff erreicht werden. Wasserstoff bietet uns riesige

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Mehr Licht: Die Earth Hour ist zivilisationsfeindlicher Unsinn

Frankfurter Skyline bei Nacht Foto: Frank Saßnowski Lizenz: CC BY-SA 4.0


Am 22. März ist es wieder so weit: In vielen Städten – allein im Ruhrgebiet machen 20 mit – wird ab 20.30 Uhr für eine Stunde das Licht abgeschaltet.

Natürlich nicht überall, sondern nur in den meisten städtischen Gebäuden, die um diese Uhrzeit ohnehin nicht genutzt werden. Auch einige markante Bauwerke wie der Elefant im Maximilianpark in Hamm werden dann für 60 Minuten nicht angestrahlt.

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Sorgen in Merzland

Sauerland: Christian Nawroth Lizenz: CC BY-SA 3.0


Mittelständische Unternehmen sind das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Viele „Hidden Champions“ sind Weltmarktführer und nach wie vor vom Export von Industriegütern und Autos abhängig. Die Krise hat nun auch sie erreicht. 

Grüne Hügel, im Winter liegt Schnee, und die nächste Großstadt ist weit weg. Friedrich Merz, der CDU-Chef und wahrscheinlich nächste Kanzler, wohnt hier. Und wenn er im Wahlkampf mit dem Slogan „Mehr Sauerland für Deutschland“ warb, konnte das nur der für ein Plädoyer für mehr Provinz halten, der nicht weiß, dass Südwestfalen, zu dem das Sauerland gehört, zu den wichtigsten Industrieregionen Deutschlands zählt. 48,5 Prozent der Beschäftigten im Märkischen

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„Der erste Fusionsreaktor der Welt soll in Deutschland stehen“

Stellaris-Fusionskraftwerk Bild: Proxima-Fusion

Das Sondierungspapier von CDU und SPD enthält etwas, was es in Deutschland nach Jahrzehnten nicht gab: Technologische Aufbruchstimung.

Heute beginnen die Koalitionsgespräche zwischen CDU und SPD. Ob sie überhaupt erfolgreich sein können, wird davon abhängen, ob es im Bundestag eine Zweidrittelmehrheit für eine Lockerung der Schuldenbremse gibt, die sowohl höhere Verteidigungs- als auch Infrastrukturausgaben ermöglichen würde. Es ist also noch alles offen.

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Mit CO2-Abscheidung könnte Deutschland ein Industrieland bleiben

RWE-Braunkohlekraftwerk Weisweiler (Foto: Roland W. Waniek)


Die Notwendigkeit, den Klimawandel zu bekämpfen ist unstrittig. Konsens ist auch, dass dies einen umfassenden Ansatz erfordert und alle verfügbaren Technologien müssen einbezogen werden müssten. Während die CO2-Abscheidung und -Speicherung CCS eine vielversprechende Möglichkeit bietet, die CO2-Konzentration in der Atmosphäre zu reduzieren, ohne die Industrieproduktion zu gefährden, wird diese immer noch kontrovers und oft dogmatisch diskutiert. Trotz ihrer potenziellen Vorteile wird CCS in Deutschland bisher nicht ausreichend eingesetzt, was auf ideologische und rechtliche Hürden zurückzuführen ist. Eine pragmatische Nutzung aller verfügbaren Technologien könnte entscheidend dazu beitragen, sowohl das Klima zu schützen als auch die wirtschaftliche Stabilität zu sichern.

CO2 ist neben Methan und einigen anderen Stoffen wie Stickstoffoxiden eines der wichtigsten Treibhausgase. Soll der Klimawandel gestoppt werden, kommt es darauf an, seinen Anteil in der Atmosphäre zu senken. CO2 ist kein Klimagift; Leben wäre auf der Erde ohne CO2 nicht möglich, aber in zu großen Mengen ändert es das Klima in sehr kurzer Zeit. Schon vor 20 Jahren stellte das Intergovernmental Panel on Climate Change IPCC, der sogenannte

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