Sevim Dağdelen entdeckt die Wehrmacht in einer Journalistenfrage

Sevim Dağdelen (BSW)
Sevim Dağdelen (BSW) Foto: Roland W. Waniek

Sevim Dağdelen (BSW, ehemals MdB) hat wieder einen deutschen Feind entdeckt. Diesmal ist es der FAZ-Korrespondent Michael Martens. Sein Verbrechen: Er fragte Wolodymyr Selenskyj in Belgrad, was Europa konkret tun könne, damit noch mehr russische Soldaten getötet werden.

Die Frage ist – zugegeben – martialisch formuliert. Journalistisch elegant ist sie ungefähr so sehr wie ein Vorschlaghammer beim Porzellanverkauf.

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Jörg Dornau (AfD-Oblast Leipzig-Land): Korrupt sind natürlich immer die anderen

Facebook-Beitrag von Jörg Dornau vom 5. August 2026 mit seinem Korruptionsvorwurf gegen mehr als tausend Juristen.
Jörg Dornau erklärt mehr als tausend Juristen ohne Belege für korrupt. (Foto: Screenshot Facebook)

Der sächsische AfD-Landtagsabgeordnete Jörg Dornau wirft mehr als tausend Juristen wirtschaftlichen Eigennutz und Korruption vor. Belege liefert er nicht.

Zwei Tage zuvor feierte der Eigentümer eines von der EU sanktionierten Agrarunternehmens noch die patriotische Ernte.

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Wie Putins deutsche Lautsprecher den Leipziger Drohnenanschlag für antiwestliche Propaganda nutzen

Vorfeld des Flughafens Leipzig/Halle (Foto: Molch-Entertainment, CC BY-SA 3.0 DE, via Wikimedia Commons)
Vorfeld des Flughafens Leipzig/Halle (Foto: Molch-Entertainment, CC BY-SA 3.0 DE, via Wikimedia Commons)

Um es vorweg zu sagen: Noch ist nicht bewiesen, wer den Anschlagsversuch am Flughafen Leipzig/Halle veranlasst hat. Auch die Annahme eines mutmaßlich durch Russland initiierten Auftrag ist bislang nur ein Verdacht.

Der Anschlagsversuch selbst ist dagegen keine Spekulation. An der Drohne waren professioneller Sprengstoff und ein Zünder befestigt. Die Bundesanwaltschaft spricht von einem schwerwiegenden Angriff auf die deutsche Transport- und Logistikinfrastruktur. Die Tat sei geeignet, die äußere und innere Sicherheit der Bundesrepublik zu beeinträchtigen.

Dass Russland verdächtigt wird, kommt nicht aus dem Nichts. Leipzig/Halle ist ein wichtiges Drehkreuz für militärische Transporte. Schon 2024 wurde dort ein Brandsatz entdeckt. Die Ermittler rechneten ihn einer Operation russischer Geheimdienste zu.

Mehr ist noch nicht bewiesen. Weniger allerdings auch nicht.

Die fünfte Kolonne des Kremls wartet solche Ermittlungen nicht ab. Sie kennt den Schuldigen sofort: den Westen.

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Die Linke Neukölln: Beim Islamismus endet die Solidarität

„Die gezielte Verbreitung queer- und transfeindlicher Ideologie durch rechte und konservative Akteure bereitet den Boden für Angriffe wie den gestrigen.“ (Foto: Screenshot Facebook)
„Die gezielte Verbreitung queer- und transfeindlicher Ideologie durch rechte und konservative Akteure bereitet den Boden für Angriffe wie den gestrigen.“ (Foto: Screenshot Facebook)

Zwischen Trauerbekundung und politischer Verdrängung liegen bei der Linken Neukölln nur wenige Facebook-Posts: Nach dem tödlichen islamistischen Angriff auf den Berliner CSD schreibt der Kreisverband ausführlich über Rechte, Konservative, Polizeigewalt und „antimuslimische Hetze“. Das Wort Islamismus kommt nicht vor. Kurz zuvor verteidigte er einen Mann, dessen Einbürgerung nach der Verherrlichung von Hamas-Terroristen widerrufen wurde.

Berlin-Neukölln ist seit dem 7. Oktober 2023 ein Brennglas politischer Widersprüche. Während die Hamas in Israel Zivilisten ermordete und verschleppte, wurde ihr Terror in der Sonnenallee mit Süßigkeiten gefeiert. Zugleich nominierte die Linke mit Ahmed Abed einen Bezirksbürgermeisterkandidaten, der den Bürgermeister der israelischen Partnerstadt Bat Yam als „Völkermörder“ bezeichnete und Kontakte in die BDS-Szene pflegt.

Vor diesem Hintergrund ist das Statement der Linken Neukölln zum Angriff auf den Berliner CSD mehr als eine missglückte Stellungnahme. Es zeigt eine politische Leerstelle.

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MdB Mirze Edis (Die Linke): Geschichtsklitternde Huldigung eines stalinistischen Killers

Geschichtsklitternde Folklore mit Hammer und Sichel (Screenshot)
Geschichtsklitternde Folklore mit Hammer und Sichel (Screenshot)

Mirze Edis (Mitglied des deutschen Bundestags, Die Linke) veröffentlichte am 5. Juni 2026 auf Instagram und Facebook ein Foto von Barack Obama, George W. Bush und Bill Clinton mit der, eher abenteuerlichen, Behauptung:

Diese drei Männer haben 9 Länder überfallen, 11 Millionen Menschen umgebracht und keiner bezeichnet sie als Terroristen. Das zeigt, wozu Imperialismus in der Lage ist.” – wie das MdB aus Duisburg  diese Anzahl von vermeintlichen Opfern ermittelt hat, bleibt im Beitrag unerklärt.

Was wenig verwundert: Für diese, im Beitrag veröffentliche, Anzahl von Opfern – durch militärische Interventionen und im Zuge des Kriegs gegen den Terror – gibt es keinerlei belastbaren wissenschaftlichen Schätzungen. Ebensowenig für die Behauptung, Bill Clinton, George W. Bush und Barack Obama hätten „9 Länder überfallen“ – hier handelt es sich um keine allgemein anerkannte historische Tatsache, sondern es werden verschiedene Arten militärischer Interventionen (Invasionen, Luftangriffe, Drohneneinsätze und Spezialoperationen) zusammengefasst.

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Ruhrbarone Browser Suite: Der Ruhrbarone-Radar für deinen Browser

Ruhrbarone-Kontext zu bestimmten Themen: Verfügbar über die Browser-Erweiterung der Ruhrbarone! (Screenshot)
Ruhrbarone-Kontext zu bestimmten Themen: Verfügbar über die Browser-Erweiterung der Ruhrbarone! (Screenshot)

Die Ruhrbarone Browser Suite ist da: Seit dem 1. Juli 2026 bringt sie Ruhrbarone direkt in Google Chrome, Microsoft Edge, Apple Safari und Mozilla Firefox. Sie ist kein nerviger News-Ticker, kein Werbeblocker und kein Datenstaubsauger. Sie ist eher der kleine Ruhrbarone-Radar im Browser: neue Beiträge, passende Hintergründe, Lesezeichen, Meldewege, Share-Karten und der direkte Draht zur Ruhrbarone-App – genau dann, wenn du sie brauchst. Die Erweiterung informiert dich dezent über neue Texte im Blog, zeigt bei passenden Websites Ruhrbarone-Kontext an und verbindet Browser, Blog-Profil und App. Wenn du dein Ruhrbarone-Konto verknüpfst, kannst du Seiten und Beiträge für später speichern. Deine Merkliste landet dann in deinem privaten Profil und in der Ruhrbarone-App.

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Kundgebung gegen zunehmenden Antisemitismus in Düsseldorf: „Das war eine Jagd auf Juden“

Israelisch-Deutsches Fußballspiel am 12.09.24 in Düsseldorf (Symbolbild, Foto: Peter Ansmann)
Israelisch-Deutsches Fußballspiel am 12.09.24 in Düsseldorf (Symbolbild, Foto: Peter Ansmann)

Während eine Fußballspiels zum  Gedenken an, den von Hamas-Terroisten am 7.10.2023 ermordeten Fußballspieler Ilan Fiorentino, kam es zu antisemitischen Anfeindungen aus dem Umfeld der antisemitischen und jihadistischen Szene in Düsseldorf, das gerne zusammen mit Die Linke in Düsseldorf auf die Straße geht, wenn es gegen Israel geht.

Im Oktober 2025 wurde im Umfeld der Düsseldorfer Synagoge „Intifada“ (-> Mord an Juden) gefordert. Vor einigen Tagen hat diese Szene jüdische Kinder und Jugendliche während eines Gedenkturniers ins Visier genommen.

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Der Antisemitismus der Ajatollahs

Markus Püll begrüßt Prof. Dr. Stephan Grigat bei der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Duisburg-Mülheim-Oberhausen (Foto: Peter Ansmann)
Markus Püll begrüßt Prof. Dr. Stephan Grigat bei der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Duisburg-Mülheim-Oberhausen (Foto: Peter Ansmann)

Etwa 60 Gäste kamen am Dienstagabend ins Gemeindezentrum der Jüdischen Gemeinde Duisburg-Mülheim-Oberhausen. Eingeladen hatte die Deutsch-Israelische Gesellschaft Duisburg-Mülheim-Oberhausen. Markus Püll von der DIG begrüßte den Gast des Abends:  Stephan Grigat, Professor  am Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudien (CARS).

Das Thema war so aktuell wie bedrückend: „Der Antisemitismus der Ajatollahs – Die Struktur des iranischen Regimes und der Hass auf Israel“.

Fast auf den Tag genau zwei Jahre zuvor, hatte an dieser Stelle der deutsch-israelisch-persische Politologe und Autor Arye Sharuz Shalicar über den Terrorangriff des 7. Oktobers 2023 und das Regime in Teheran, das diesen Terror fördert, referiert:

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Androiden gesucht: Offener Test der Ruhrbarone-App

Die App der Ruhrbarone läuft aktuell auf Android, iOS & iPadOS.
Die App der Ruhrbarone läuft aktuell auf Android, iOS & iPadOS.

Die App der Ruhrbarone ist bereits seit Anfang Mai 2026 im App Store von Apple zu finden und wurde seitdem permanent weiterentwickelt. Vielleicht wurde sie etwas größer, als anfänglich geplant. Den geschlossenen Test für die Android-Version haben wir letzte Woche abgeschlossen, kleine und große Fehler korrigiert. Bevor wir mit der Android-Version offiziell online gehen, ist jetzt noch ein letzter offener Test fällig. Nur um auf Nummer sicher zu gehen.

Warum? Weil Android nicht ein Gerät ist, sondern eine unübersichtliche Ausstellung aus Herstellern, Android-Versionen, Berechtigungsdialogen, Kameras, Dateizugriffen, Push-Einstellungen und allerlei Eigenheiten.

Gefühlt gibt es allein auf unserem Planeten mehr Variationen von Android-Geräten als dschihadistische Milizen in Somalia und Syrien.

Das bedeutet: Was auf einem Gerät sauber läuft, kann auf einem anderen noch haken. Genau diese letzten Fehler wollen wir finden, bevor die App regulär im Play Store verfügbar ist.

Der offene Test läuft unkompliziert: Du brauchst keine vorherige Registrierung über ein Formular. Du installierst die Ruhrbarone-App über Google Play, nutzt sie ganz normal und probierst möglichst viele Funktionen aus: Artikel lesen, kommentieren, Revierfunk und Pottfunk, Wat is?, Profil einrichten, ÖPNV-Radar nutzen,

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