AfD gegen Hape Kerkeling: Keine Fragen in Erfurt. Eine Anzeige aus Berlin.

Hape Kerkeling bei einer Veranstaltung der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf
Hape Kerkeling in der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf  (Archivfoto: Peter Ansmann)

Hape Kerkeling warnt im Thüringer Landtag vor der AfD. Die dortige Fraktion verzichtet auf Fragen. Der Berliner AfD-Politiker Julian Adrat wiederum hat nach eigenen Angaben Strafanzeige wegen Kerkelings Buchenwald-Vergleichs erstattet. Zwei Reaktionen aus derselben Partei: In Erfurt bleibt das Fragerecht ungenutzt, aus Berlin kommt eine Anzeige.

Weiterlesen

Der 7. Oktober als Heldengeschichte

Pro-Hamas-Demonstranten, Symbolbild (Foto: Roland W. Waniek)

Für den 7. Oktober 2026 wird in Berlin zu einer Demonstration aufgerufen. Der dazu veröffentlichte Text macht aus dem Tag des Hamas-Massakers eine Heldengeschichte. Auch in Duisburg soll am Jahrestag im Namen des palästinensischen Widerstands demonstriert werden.

Weiterlesen
Werbung


Die Linke demonstriert für Frieden. Die Ukraine soll ohne Waffenhilfe auskommen.

Ein Scharfschützengewehr am Stand der US-Army (Foto: Peter Ansmann)
Ein Scharfschützengewehr M110A1 von Heckler & Koch. Die USA haben auch Scharfschützengewehre an die Ukraine geliefert. (Symbolfoto: Peter Ansmann)

Sören Pellmann (Die Linke) wirbt für eine „Friedensdemonstration“, die am 3. Oktober 2026 in Berlin stattfinden soll. Der Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag will gegen Aufrüstung und Eskalation auf die Straße. Der Aufruf des Bündnisses verlangt zugleich den Stopp aller Wirtschaftssanktionen und Waffenlieferungen. Für die angegriffene Ukraine wäre das eine ziemlich einseitige Friedensübung. Ein Kommentar.

Weiterlesen

Die Linke Berlin: Konsequenzen fordern. Nachfragen aussitzen.

Elif Eralp bei einer Sitzung des Berliner Abgeordnetenhauses
Elif Eralp (Die Linke) hat Konsequenzen gefordert – unsere Fragen an ihre Partei zur konkreten Umsetzung blieben unbeantwortet. (Foto: Sandro Halank / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0)

Die Berliner Linke will regieren und verspricht Konsequenzen bei Grenzüberschreitungen in den eigenen Reihen. Elif Eralp hat konkrete Schritte genannt. Die sollte man ernst nehmen – und nachfragen, was sie praktisch bedeuten. Bei den Hochschulen kommt eine weitere Frage hinzu: Wie verträgt sich das Autonomieversprechen der Partei mit dem Boykottaufruf ihrer Palästina-LAG? Eine Analyse.

Weiterlesen

Die Linke Berlin: Mit den Grünen regieren, gegen die Grünen agitieren

Berliner Spitzengrüne Bettina Jarasch und Werner Graf Foto: (Ausschnitt): Leonhard Lenz Lizenz: CC0

Die Berliner Linke will mit SPD und Grünen eine Regierung auf den Weg bringen. Ihre Landesarbeitsgemeinschaft Palästinasolidarität veröffentlicht derweil einen Beitrag, der den Grünen die Eignung als Verbündete abspricht und ihnen Verantwortung für Krieg und Genozid zuschreibt. Wer mit solchen Partnern regieren soll, braucht offenbar ein dickes Fell. Und ein erstaunlich dehnbares Gedächtnis.

Der neue Beitrag vom 30. September 2026 verschärft einen Konflikt, der längst über schlechte Umgangsformen hinausgeht. Es geht darum, ob die Parteispitze für Zusagen einstehen kann, die ein organisierter Teil der eigenen Partei schon im Ansatz bekämpft. Eine Analyse.

Weiterlesen

Mirze Edis (Die Linke) zu VW: Große Solidarität, selektives Gedächtnis

Mirze Edis, 2021 (Foto: Peter Ansmann)
Mirze Edis, 2021 (Foto: Peter Ansmann)

Der Duisburger Bundestagsabgeordnete Mirze Edis (Die Linke) steht an der Seite der IG Metall. Sagt Mirze Edis. In Osnabrück hatte der Linken-Abgeordnete allerdings die diskutierte Rafael-Kooperation abgelehnt, auf die sich inzwischen die Hoffnung vieler Beschäftigter richtet.

Seine Solidarität verdient einen Blick ins Kleingedruckte.

Weiterlesen
Werbung


Berliner Palästina-LAG sieht SPD und Grüne im „Strudel von Genozid und Kriegstreiberei“

Soldat mit Gewehr in einem getarnten Alarmposten im Wald; rechts daneben ein weiterer Soldat. Bayerwaldkaserne in Regen, 12. Juli 2025.
Alarmposten beim Tag der offenen Türe in der Bayerwaldkaserne am 12. Juli 2025 (Foto: Peter Ansmann)

Die Berliner Linke will mit SPD und Grünen über eine Regierung sprechen. Ihre Palästinasolidarität-LAG verbreitet gleichzeitig einen Beitrag, der die möglichen Partner mit „Genozid und Kriegstreiberei“ verbindet – und vor Zugeständnissen für die Regierungsfähigkeit warnt.

Zu den Gesprächen lädt der Landesparteitag ein. Die Begrüßung übernimmt die Arbeitsgemeinschaft Palästinasolidarität.

Weiterlesen

Berlin: Bei der Bundeswehr entdeckt die Linke ihr Herz für Kündigungen

Bundeswehrsoldaten auf einer Hindernisbahn in Regen
Bundeswehr, Symbolbild (Archivfoto: Bayerwaldkaserne in Regen, Peter Ansmann)

Die Berliner Linke will Mieten deckeln. Bei Verträgen landeseigener Wohnungsunternehmen mit der Bundeswehr entdeckt sie dagegen den Charme der Kündigung.

Das steht in einem Parteitagsbeschluss von 2025, auf den die Partei für mögliche Sondierungen ausdrücklich zurückgreift. Für die SPD ist das auch eine Frage der eigenen Glaubwürdigkeit: Franziska Giffey (SPD)  wirbt für die Verteidigungswirtschaft.

Weiterlesen

Die Linke Berlin: Die Parteispitze sondiert, die Palästina-LAG liefert Dauerfeuer

Die LAG Palästinasolidarität Berlin erklärt: Volle Solidarität mit der Barbakh-Familie! Palästina-Solidarität ist kein Verbrechen!
Solidaritätserklärung der Berliner Palästina-LAG (Screenshot: Instagram)

„Friendly Fire“ heißt im Militär der irrtümliche Beschuss eigener oder verbündeter Truppen – auch im Irakkrieg 2003 sorgte er für Schlagzeilen. Bei der Berliner Linken wird daraus politisches Dauerfeuer. Der Beschuss kommt von der eigenen Landesarbeitsgemeinschaft.

Während die Partei wegen der Gäste ihrer Neuköllner Wahlparty unter Druck steht, legt ihre Landesarbeitsgemeinschaft Palästinasolidarität mit einer Solidaritätserklärung nach.

Weiterlesen